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	<description>Das private Blog von Sachar Kriwoj</description>
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		<title>Lesenswert (5)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 05:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gelesen, für gut befunden und hiermit empfohlen Ein wunderschöner Clip, den ich leider nur bei facebook gefunden habe und von dem ich nicht weiß, woher er stammt oder wer ihn mit welcher Intention erstellt hat. Ich biin sehr dankbar, wenn mir jemand in den Kommentaren die Hintergründe mitteilt. Nach wie vor ist Google Street View [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gelesen, für gut befunden und hiermit empfohlen</p>
<p>Ein wunderschöner <a href="http://www.facebook.com/video/video.php?v=135015903205526&amp;ref=mf">Clip</a>, den ich leider nur bei facebook gefunden habe und von dem ich nicht weiß, woher er stammt oder wer ihn mit welcher Intention erstellt hat. Ich biin sehr dankbar, wenn mir jemand in den Kommentaren die Hintergründe mitteilt.</p>
<p>Nach wie vor ist Google Street View ein großes Thema. Meiner Meinung nach geht es bei der ganzen Diskussion nicht um den Dienst selbst sondern um das Verständnis von Öffentlichkeit. Insofern möchte ich zwei Postings empfehlen, die sich eben diesem Gedanken widmen: Eins von <a href="http://mspr0.de/?p=1599">Michael Seemann</a> und eins von <a href="http://carta.info/33073/google-streetview-die-oeffentlichkeit-als-ware/">Daniel Leisegang</a>.</p>
<p>Was würde ich dafür geben schöne und anregende Präsentationen bauen zu können. Jesse Desjardings hat eine <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/wie-prasentationen-spannend-werden/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+dirkvongehlen+(Dirk+von+Gehlen)&amp;utm_content=Google+Reader">Anleitung</a> erstellt, die mich näher an dieses Ziel führt – natürlich als Präsentation.</p>
<p>Drei Links in eigener Sache:</p>
<p><a href="http://www.udldigital.de/praktikum-bei-e-plus-we-want-you/">Wir bei E-Plus im Bereich Corporate Affairs suchen Praktikanten</a>. Hat nichts mit Kaffee kochen dafür aber sehr viel mit Verantwortung, Arbeit und Spaß zu tun.</p>
<p>Ich habe das neue Buch von Klaus Eck, „Transparent und glaubwürdig“ gelesen und drüben bei UdL Digital <a href="http://www.udldigital.de/transparent-und-glaubwurdig/">rezensiert</a>. Wer dann noch nicht ganz überzeugt ist, erhält eine kostenlose Leseprobe.</p>
<p>Seit gestern wird die schlanke mobile Version von facebook <a href="http://www.golem.de/1009/77623.html">kostenlos für E-Plus Kunden</a> angeboten.</p>

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		<title>Das schlechte Gewissen in der Fußgängerzone</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hin und wieder laufe ich über die Friedrichstraße – auf dem Weg zum nächsten Termin, zu Starbucks oder, zur S-Bahn oder in die Reinigung. Vielleicht kennt Ihr den Abschnitt zwischen Dussmann und Unter den Linden: Ständig stehen dort Menschen und werben um Aufmerksamkeit. Entweder weil sie Unterschriften gegen Folterung im Iran (bin ich immer dabei), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hin und wieder laufe ich über die Friedrichstraße – auf dem Weg zum nächsten Termin, zu Starbucks oder, zur S-Bahn oder in die Reinigung. Vielleicht kennt Ihr den Abschnitt zwischen Dussmann und Unter den Linden: Ständig stehen dort Menschen und werben um Aufmerksamkeit. Entweder weil sie Unterschriften gegen Folterung im Iran (bin ich immer dabei), gegen Tierversuche (bin ich immer dabei) und gegen Kapitalismus (ignoriere ich) sammeln, oder es handelt sich dabei um Spendenorganisationen, die mit einer Büchse Geld für Obdachlose (werfe ich immer etwas ein) oder gegen Tierversuche (werfe ich immer etwas ein) sammeln. Bisweilen sitzt da auch ein Kind und spielt auf dem Akkordeon immer und immer wieder die gleiche Sequenz (ignoriere ich, weil ich Kinderarbeit – als solche verstehe ich das nicht unterstüze).</p>
<p>Aktuell unterstütze ich diverse Hilfsorganisationen finanziell für den Wiederaufbau und die unmittelbare Hilfe in Pakistan. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie viel ich bereits gespendet habe. Ich glaube, das tut auch nichts zur Sache. Wann immer mir ein Anliegen begegnet, das mir unterstützenswert erscheint, zücke ich die Kreditkarte und bin bereit, meinen Beitrag zu leisten, um Menschen, die nicht ganz so viel Glück im Leben haben wie ich, zu helfen.</p>
<p>Unbehagen bereiten mir Organisationen, die sich mit jungen Menschen (in der Regel Studenten) in der Fußgängerzone aufbauen und ein permanentes Engagement von mir verlangen. Natürlich könnte ich es mir leicht machen und nicht stehen bleiben, doch ich will ja helfen, also höre ich zu und lerne, dass die eine Organisation Kinder in Afrika unterstützt, die andere Flutopfern in Asien hilft und die dritte in Südamerika Schulen baut. Alles ehrbare Ziele. Und mit Sicherheit auch integre Organisationen. Nur bin ich nicht Bereit, mich spontan und ohne für mich ausreichende Informationen über einen längeren Zeitraum an eine Institution zu binden. Ich bitte dann um einen Prospekt, schaue später online, wie transparent die jeweilige Organisation arbeitet, ob es negative Schlagzeilen über sie gibt und entscheide schließlich.</p>
<p>Zunehmend agieren Vertreter auf der Straße aggressiv, wenn ich nicht sofort unterschreibe. „Haben Sie denn kein schlechtes Gewissen&#8230;?“ Aber hört mal. Unentwegt. Und darum bleibe ich stehen, höre Euch zu, informiere mich und spende. Vielleicht nicht bei Euch. Aber das liegt dann auch an Euch. An Eurer Ungeduld. Und auch daran, dass Ihr mich überfallt und mich nicht nachdenken lasst. Es ärgert mich unendlich doll, dass auf der Erde Menschen leiden und wir eher zu wenig denn zu viel tun. Nur: Sich mit der Brechstange in die Fußgängerzone zu stellen und ständig die Moralkeule rauszuholen, löst keine Probleme. Vielmehr bewirkt diese Art von Aktionismus das Gegenteil: Verdrossenheit. Und das wäre buchstäblich tödlich.</p>
<p>In möchte die Gelegenheit nutzen und Euch auf <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/hilfe-fur-pakistan/">„Hilfe für Pakistan“</a> sowie <a href="http://de.betterplace.org/projects/search?q=PakistanFlut&amp;utm_source=Startseite&amp;utm_medium=Banner&amp;utm_campaign=Pakistan">„Helfen Sie Pakistan“</a> hinweisen. Das Gute daran ist: Es stehen eine Vielzahl von Informationen Bereit, wofür die Gelder verwendet werden und wie viel bereits zusammengekommen ist.</p>

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		<title>Lesenswert (4)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gelesen, für gut befunden und hiermit empfohlen&#8230;</p>
<p>Der Schock sitzt nach wie vor tief: Hans J. Martin, ein überwiegend virtueller Kontakt, ist am letzten Wochenende verstorben. Plötzlich fehlt er mir in meiner Timeline, seinen engen Freunden und Verwandten fehlt er künftig 24 Stunden am Tag – jeden Tag. <a href="http://www.kondolenzbuch-online.de/cgi-bin/2010/books/000332.pl">Das virtuelle Kondolenzbuch füllt sich</a>. Und mir stellt sich die Frage: Wie geht man mit Trauer online um?</p>
<p>Ich hinterlasse seit mittlerweile elf Jahren Spuren im Netz. Nicht über jeden Fingerabdruck bin ich glücklich, einige würde ich gerne löschen – doch geht das eben nicht. Denkanstöße liefert <a href="http://off-the-record.de/2010/08/25/fuer-ein-vergessliches-web/comment-page-1/#comment-18109">„Für ein vergessliches Web“ von Olaf Kolbrück</a>.</p>
<p>Jede Wette: Der Beruf des Community-Managers wird in fünf Jahren so selbstverständlich sein, wie es heute der des SEO-Beraters oder des Online-Marketeers ist. <a href="http://mashable.com/2010/08/21/community-manager-jobs/">Zehn sehr hilfreiche Tipps, was man beherzigen muss, um der Community effektiv zu dienen, liefert Vadim Lavrusik</a>.</p>
<p>Eine, wie ich finde, irrsinng spannende Frage stellt Martin Weigert: <a href="http://netzwertig.com/2010/08/25/digitalisierung-wenn-deutschland-das-internet-entwickelt-haette/">Was wäre, wenn Deutschland das Internet entwickelt hätte?</a> Würde es über die gleichen offenen Strukturen verfügen, die wir kennen und schätzen? Wäre es überhaupt Massenmedium geworden?</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713700,00.html">Neue Wege möchte künftig der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel gehen</a>: Künftig soll der Kanzlerkandidat seiner Partei aus Vorwahlen, an denen auch Nicht-Parteimitglieder teilnehmen sollen, hervorgehen.</p>

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		<title>Ich möchte eine Lanze brechen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;für Alexander Lengen, den neuen Social Media Officer von Paypal. Gestern las ich diese Meldung bei W&#38;V. Erster Gedanke: Cool, dass ein Unternehmen wie Paypal, das man kaum mehr als Start-Up sondern als global agierenden Konzern bezeichnen kann, eine solche Stelle schafft. Zweiter Gedanke: Autsch! Alexander Lengens Blog, lengenDigital, sieht nicht nur wenig nach Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;für Alexander Lengen, den neuen Social Media Officer von Paypal.</p>
<p>Gestern las ich <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/paypal_holt_social_media_officer">diese Meldung bei W&amp;V</a>. Erster Gedanke: Cool, dass ein Unternehmen wie Paypal, das man kaum mehr als Start-Up sondern als global agierenden Konzern bezeichnen kann, eine solche Stelle schafft. Zweiter Gedanke: Autsch! Alexander Lengens Blog, <a href="http://lengendigital.de/">lengenDigital</a>, sieht nicht nur wenig nach Social Media aus, auch die Tonalität des ersten Postings ist bizarr: „Dies ist ein Blog  für die Elite“, lautet der erste Satz. Ironie? Man weiß es nicht&#8230; Die Tatsache, dass Links teilweise ins Leere führ(t)en, erweckte kein zusätzliches Vertrauen. Dementsprechend negativ waren die Reaktionen auf twitter. Dementsprechend negativ war auch ich.</p>
<p>Aber&#8230;</p>
<p>Jeder macht Fehler. Seien wir mal ganz ehrlich, die erwähnten „Fehler“, sofern es denn überhaupt welche sind, kann man in die Schublade „marginal“ stecken. „Kein neuer Rant“, dachte ich mir und kommentierte im Blog, hieß Lengen willkommen im Social Web, wies ihn auf die falschen Verlinkungen hin und erwähnte nur ganz beiläufig, dass ich seit Jahren ein Problem mit Paypal habe und mich freue, dass es nun einen Ansprechpartner gibt, an den ich mich wenden kann. Wenige Minuten später erhielt ich eine Mail von Alexander Lengen mit der Bitte, das Problem zu schildern. Das habe ich getan (und werde es an dieser Stelle nicht tun, weil es so umfangreich ist, dass ich mit der Schilderung dessen das ganze Internet vollschreiben könnte. Kurz zusammengefasst: Ich konnte Paypal in den letzten vier Jahren nicht nutzen, weil mein E-Mail-Account nicht mit meinem Bank-Konto harmonierte. Mehrmalige Anfragen bei der Service-Hotline führten ins Leere). Lengen kümmerte sich um mein Anliegen. Seit heute Mittag funktioniert mein PayPal-Account wieder. Danke Alexander Lengen!</p>
<p>Die Moral der Geschicht?</p>
<p>Ich bleibe dabei: Es erscheint ein wenig unglücklich, mit einer Pressemitteilung bzw. einem entsprechenden Artikel in einem Fachmedium die Social Media-Präsenz eines Unternehmens anzukündigen. Vor allem dann, wenn sich die Aktivitäten auf eine Person fokussieren. Sofern Fehler offensichtlich sind, wird diese Person zum Blitzableiter und sieht sich massiver Kritik ausgesetzt. Auf diese Weise kann man „Talent“ schnell verbrennen. Glücklicher wäre es gewesen, das Blog mit Content zu füllen, erste Schritte auf twitter zu gehen, sich erst einmal zu vernetzen – und erst dann einen entsprechenden Artikel zu lancieren. Gleichwohl kümmert sich bei Paypal endlich jemand um die Anliegen von Bloggern und ist ansprechbar, gibt dem Unternehmen auch ins Digitale ein menschliches Gesicht und löst Probleme.</p>
<p><a href="http://twitter.com/tafkap">Mark Pohlmann</a> und ich hatten gestern via twitter per Direct Message eine kleine Diskussion darüber, dass man auch in solchen Fällen einen kühlen Kopf behalten und nicht gleich aktionistisch und voreilig über jemanden urteilen sollte. Genau so ist es. Insofern noch einmal: Herzlich willkommen Alexander Lengen. Ich bin gespannt auf das neue Blog und darauf, was Paypal noch so alles im Bereich Social Media anstellt.</p>

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		<title>Make Change happen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 12:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen ist das neue Design online. Was ich daran charmant finde: Man erkennt mein Blog nach wie vor, es hat sich nichts Grundsätzliches geändert, gleichwohl sieht es strukturierter und, wie ich finde, auch organisierter und moderner aus. Was aber denkst Du darüber, Deine Meinung interessiert mich: Was fehlt Dir? Was missfällt Dir? Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen ist das neue Design online. Was ich daran charmant finde: Man erkennt mein Blog nach wie vor, es hat sich nichts Grundsätzliches geändert, gleichwohl sieht es strukturierter und, wie ich finde, auch organisierter und moderner aus. Was aber denkst Du darüber, Deine Meinung interessiert mich: Was fehlt Dir? Was missfällt Dir? Was kann und soll man besser machen?</p>

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		<title>Lesenswert (3)</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 13:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gelesen, für gut befunden und hiermit empfohlen&#8230;</p>
<p>Ich bin fasziniert davon, wie sehr ein einzelner Dienst – Google Street View – scheinbar ganz Deutschland in Atem hält. Ein Dienst, der in meinen Augen wenig relevant ist und daher diese Debatte nicht wert ist. Nun wird sie aber geführt, und unendlich faszinierend finde ich, wie erbittert sie geführt wird – ganz ohne „Grautöne“, wie <a href="http://www.telemedicus.info/article/1834-Street-View-Eine-Diskussion-ohne-Grautoene.html">Tobias Kläner bei Telemedicus</a> sehr gut analysiert.</p>
<p>Der Lobbyismus hat nicht unbedingt das beste Image, dessen bin ich mir bewusst. Das liegt zumeist daran, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Lobbyisten handeln im Verborgenen. <a href="http://www.udldigital.de/" target="_blank">Wir bei E-Plus haben das umgekehrt und machen Transparenz zu unserem I</a>nstrument. Insofern finde ich es sehr begrüßenswert und spannend, dass <a href="http://reinhardbuetikofer.eu/2010/08/17/butis-woche-17-08-2010-lobbyistenliste-fur-die-monate-mai-bis-juni/">Reinhard Bütikofer von den Grünen offenlegt</a>, mit welchen Lobbyisten er sich trifft.</p>
<p>„In der DDR war auch nicht alles schlecht“ oder „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein“ sind nur zwei Sätze, die ich nie wieder hören möchte. Das Gute ist: Für solche blöden Floskeln gibt es jetzt eine Seite: <a href="http://ichkannesnichtmehrhoeren.de">„Ich kann es nicht mehr hören“</a>.</p>
<p>Die ultimative Frage aller Fragen ist die nach dem Sinn und was man mit seinem Leben anfangen soll. Wie für fast alles gibt es dafür nun eine <a href="http://wtfshouldidowithmylife.com/">Seite</a>, die Hilfestellung leisten möchte.</p>

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		<title>Lesenswert (2)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 18:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gelesen, für gut befunden und hiermit empfohlen&#8230; Schon komisch; ein paar Wochen sind vergangen, seitdem Thomas Wiegold sein Ende beim Focus bekannt gegeben hat, doch erst jetzt ist mit Thomas Knüwer jemand auf die Idee gekommen, ihn zu den Gründen und der Zukunft zu fragen. Ich schätze Thomas Wiegold sehr, vor kurzem haben wir noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gelesen, für gut befunden und hiermit empfohlen&#8230;</p>
<p>Schon komisch; ein paar Wochen sind vergangen, seitdem Thomas Wiegold sein Ende beim Focus bekannt gegeben hat, doch erst jetzt ist mit Thomas Knüwer jemand auf die Idee gekommen, <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/thomas-wiegold-verlasst-den-focus/" target="_blank">ihn zu den Gründen und der Zukunft zu fragen</a>. Ich schätze Thomas Wiegold sehr, vor kurzem haben wir noch darüber spekuliert, ob es jemandem in Deutschland gelingen könnte, ein gutes politisches Blog (fernab von Medien- und Netz-Themen) in Deutschland zu verankern – dass es ausgerechnet Thomas <a href="http://augengeradeaus.net/" target="_blank">selber machen</a> würde, haben wir damals wahrscheinlich beide nicht gedacht.</p>
<p>Da ich zu <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1493" target="_blank">flattr</a> schon was geschrieben habe: <a href="http://lumma.de/2010/08/16/flattr-und-das-echte-leben-an-sich/" target="_blank">Wenn Bilder mehr als Worte sagen</a>&#8230;</p>
<p>Es ist schon ein wenig bizarr, dass mit Les Mads ausgerechnet ein Blog für Frauen-Mode seit nunmehr zwei Jahren meine Beachtung und Bewunderung findet. Umso mehr freue ich mich, dass Herbert im neuen Les Mads-Netzwerk über <a href="http://www.lesmads.de/blogs/herbert/" target="_blank">Herren-Bekleidung</a> schreibt.</p>
<p>Als ich zum Start des neuen Fußball-Blogs „2 von 80 Millionen“, das ich gemeinsam mit Amir Kassaei betreibe, schrieb, Deutschland bräuchte einen neuen <a href="http://zweivonachtzig.posterous.com/deutschland-braucht-einen-neuen-lothar-mattha" target="_blank">Lothar Matthäus</a>, meinte ich damit gewiss nicht den Lothar, der sich in den letzten Wochen Jahren zum Gespött machte. Und zwar so sehr, dass nun sogar Stefan Niggemeier, der, soweit ich weiß, nicht der allergrößte Fußball-Fan ist, in der gestrigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/lothar-matthaeus/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+StefanNiggemeier+(Stefan+Niggemeier)&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">etwas über den deutschen </a><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/lothar-matthaeus/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+StefanNiggemeier+(Stefan+Niggemeier)&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">Rekordnationalspieler</a><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/lothar-matthaeus/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+StefanNiggemeier+(Stefan+Niggemeier)&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank"> Rekorddeppen schrieb</a>.</p>
<p>Wer sich mit dem Einsatz von Social Media in Unternehmen beschäftigt, sollte sich ebenso auch in Sachen Krisenkommunikation schlau machen. Kann nicht schaden. <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/08/10-punkte-die-eine-gute-krisenkommunikation-ausmachen.html" target="_blank">„10 Punkte, die eine gute Krisenkommunikation ausmachen“</a> hat Anika Geisel zusammengestellt.</p>
<p>Es ist eine großartige Idee und eine großartige Geschichte zugleich: Sprachunterricht per Skype. <a href="http://glovico.org/" target="_blank">Glovico</a> heißt das Unternehmen, das es anbietet. Gleichzeitig kann mit der Nutzung von Glovico Menschen aus Lateinamerika oder Afrika finanziell unterstützen. Gründer <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/509526" target="_blank">Tobias Lorenz im Interview auf jetzt.de</a>.</p>
<p>Und schließlich ein Buch, das ich lesen will, lesen muss: „Freedom“ von Jonathan Frantzen. <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/509518" target="_blank">Jörg Häntzschels Artikel ebenfalls bei jetzt.de macht mir noch mehr Lust darauf</a>, als ich ohnehin bis dato hatte.</p>

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		<title>Lesenswert (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 15:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>twitter, facebook, Posterous, tumblr, StumbleUpon, Mister Wong, Digg, Yigg, bla, bla und noch mal bla. Überall hauen wir Links raus, weil wir irgendwo etwas Interessantes aufgespürt haben. Dumm nur, dass man oft genug hinterher selbst nicht mehr weiß, wo „dieser interessante Artikel“ oder „diese coole Infographik“ noch mal war. Um mir selbst und auch Euch einen Überblick zu verschaffen, welche Postings, Artikel, Fundstellen oder was auch immer mich erfreuen, rühren oder eventuell auch ärgern, möchte ich künftig halbwegs regelmäßig eine kleine kommentierte Linkliste zusammenstellen. Und zwar hier im Blog. Ja, ich weiß, das ist total 2007. Mir egal, mache ich trotzdem.</p>
<p>Ich bin fasziniert davon, welch geringe Rolle die Katastrophe in Pakistan online spielt. <a href="http://www.spreeblick.com/2010/08/12/hilfe-fur-die-flutopfer-in-pakistan/" target="_blank">„Haben wir (ich meine das alles gar nicht vorwurfsvoll, denn ich beziehe mich komplett mit ein) eine Art „Hilfskontingent“, das irgendwann ausgeschöpft ist und erst wieder aufgetankt werden muss“</a>, fragt zum Glück auch Johnny Haeusler auf Spreeblick und ruft zugleich zum Spenden auf.</p>
<p>Google Streetview ist in aller Munde und meiner Meinung nach die Debatten nicht wert. Was mich an der Diskussion im Netz stört, hat Christian Bölling gut in seiner Überschrift zusammengefasst: „<a href="http://www.amendedestages.com/2010/08/wir-sitzen-auf-einem-ganz-schon-hohen.html" target="_blank">Wir sitzen auf einem ganz schön hohen Ross.</a>“</p>
<p>Zwei Postings in Sachen Social Media:</p>
<p>1. Beim Werbeblogger hat Roland Kühl-v. Puttkamer am Beispiel von David Armano (Edelman) einen <a href="http://www.werbeblogger.de/2010/08/12/david-armano-war-ein-social-media-arschloch/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+werbeblogger/wp+(Werbeblogger+-+Beiträge)&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">Entwicklungszyklus in der Wahrnehmung von Social Media aufgezeigt</a>, wie ich ihm schon oft begegnet bin: Manche Menschen glauben nur dann an die Macht von sozialen Medien, wenn diese ihnen einen direkten und unmittelbaren Nutzen bringt – ganz ohne Maslow.</p>
<p>2. Olaf Kolbrück hat die seit Jahr und Tag geltende These „Märkte sind Gespräche“ in <a href="http://off-the-record.de/2010/08/11/das-missverstaendnis-social-media/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+off-the-record/VPpB+(off+the+record+-+Blog+für+Marketing,+Werbung+und+Medien)&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">„Märkte sind Flirts“</a> präzisiert. Ich stimme ihm darin komplett zu.</p>

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		<title>Social Media lernen – aber wie?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 10:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[bernhard jodeleit]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich Anfang 2009 das erste Mal gebeten wurde, im Rahmen einer Konferenz einen Vortrag über die Rolle von Social Media in der Kommunikation zu halten, stand ich – zugegeben – vor einem für mich scheinbar unüberwindbarem Problem. Wie über etwas „dozieren“, das in meinen Augen selbstverständlich ist, nämlich Kommunikation? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick#.E2.80.9EMan_kann_nicht_nicht_kommunizieren.21.E2.80.9C" target="_blank">Dass man nicht nicht kommunizieren kann</a>, haben wir entweder im Studium gelernt oder mittlerweile in zahlreichen Blogs gelesen. Nach wie vor fällt es mir schwer, Social Media oder die Faszination, die von Social Media ausgeht, in Worte zu fassen.</p>
<p>Wenn man Social Media „lernen“ möchte, dann denke ich, dass es nichts Besseres gibt als zu „Machen“. Ausprobieren. Fehler machen. Daraus lernen. Und nie aufhören, neugierig zu sein. Beobachten. Zuhören. Fragen. Antworten. Oft aber hat man dazu nicht die Zeit, weil man bis dato vielleicht zu lange nicht „gemacht“ hat und nun der Chef einem im Nacken sitzt oder Social Media gar zwingende Voraussetzung für einen neuen Job ist (was noch nicht allzu häufig der Fall ist). In einem solchen Fall möchte ich ein Buch empfehlen: <a href="http://www.amazon.de/Social-Media-Relations-PR-Strategien-Öffentlichkeitsarbeit/dp/3898646947" target="_blank">„Social Media Relations“ von Bernhard Jodeleit</a>.</p>
<p>Ich habe unzählige Blog-Postings und auch einige Bücher zu dem Thema gelesen. Noch nie aber ist es einem Autor gelungen, so strukturiert, allgemein verständlich und schlicht „richtig“ über den Einsatz von Social Media in Unternehmen zu schreiben. Jodeleit schreibt sowohl über das Schaffen wichtiger Grundlagen wie auch über das erste Aufsetzen geeigneter Tools, dabei verzichtet er bewusst auf Bullshit-Bingo und zeigt auch, dass Social Media nicht immer die Lösung für jedes Problem ist. Das sind aber nur die Basics, die lediglich für absolute Beginner interessant und wertvoll sind. Nun möchte ich nicht arrogant sein, aber mir wäre das zu wenig. Dafür habe ich, wie erwähnt, zu viel gelesen und auch ein wenig zu viel Erfahrung. Und hier gelingt Jodeleit die Quadratur des Kreises, indem er auch mich als versierteren Leser packt und mir Neues vermittelt. Kurz: „Social Media Relations“ gehört von jedem Kommunikationsprofi in Deutschland gelesen.</p>
<p>Disclaimer: Ich habe Bernhard Jodeleit bisher nicht persönlich getroffen, wir haben nur ein wenig – nicht immer freundlich – digital miteinander kommuniziert. Er hat mir das Buch allerdings kostenlos zur Verfügung gestellt, wofür ich ihm dankbar bin. Dieses Geschenk hat aber nichts mit meiner Beurteilung zu tun.</p>

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		<title>Ich bin dann mal weg</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sachar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[desiign]]></category>
		<category><![CDATA[overload]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[In den nächsten Wochen wird hier nichts passieren – ich bin weg. Im Urlaub. Ausspannen. Auftanken. Kraft holen. Entspannen. Nachdenken. Nicht einmal nachdenken. Im Gegensatz zu meinem letzten Urlaub wird es keine bis sehr wenig Wasserstandsmeldungen von mir geben. Einige erinnern sich vielleicht noch an mein Posting „Overload“, das ich unmittelbar nach meinem letzten Urlaub [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Wochen wird hier nichts passieren – ich bin weg. Im Urlaub. Ausspannen. Auftanken. Kraft holen. Entspannen. Nachdenken. Nicht einmal nachdenken.</p>
<p>Im Gegensatz zu meinem letzten Urlaub wird es keine bis sehr wenig Wasserstandsmeldungen von mir geben. Einige erinnern sich vielleicht noch an mein Posting <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1427" target="_blank">„Overload</a>“, das ich unmittelbar nach meinem letzten Urlaub schrieb. Das wird es dieses Mal mit Sicherheit nicht geben. Die nächsten knapp zwei Wochen werde ich weder Bücher zum Thema Digitalisierung, Social Media etc. noch Blogs lesen. Ich werde twitter und facebook weitestgehend ignorieren und auch meine Handys nicht permanent mit mir führen. Ich werde einfach mal Urlaub wie im Jahr 2000 machen. Warum? Weil ich es kann.</p>
<p>P.S.: Wie Ihr seht, sieht mein Blog anders als bisher aus. Es ist noch nicht ganz fertig, die Jungs von <a href="http://www.desiign.de/" target="_blank">Desiign</a> arbeiten noch daran. BTW: Desiign ist eine junge, kompetente und enorm motivierte Agentur aus Hamburg.</p>

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