Über Authentizität: Wer bin ich?
You can’t outsource authenticity
In den letzten Tagen habe ich mich eingehender mit dem Begriff der Authentizität beschäftigt. Die Hochschule Darmstadt hat dazu eine sehr interessante Studie vorgestellt, die unter anderem hier zu einer nicht minder interessanten Diskussionen geführt hat. Authentizität scheint mehr als ein Modebegriff sondern vielmehr eine zwingend erforderliche Eigenschaft zu sein. Wenn es etwa um den Schlüssel zu erfolgreicher Social Media-Kommunikation geht, lautet eine der am häufigsten genannten Regeln „Sei authentisch“. So leicht dieser Ratschlag auch klingen mag, lässt er Viele im Unklaren, sie quält die Frage: Wie sieht authentisches Verhalten konkret aus?
Die EINE richtige Antwort auf diese Frage existiert nicht. Da jeder Mensch anders ist und „Authentizität“ Echthaftigkeit bedeutet, ist es logisch, dass Authentizität immer anders definiert werden muss. „Sei authentisch“ heißt also nichts Anderes als „Sei Du selbst“. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn wer bin ich eigentlich? Der Antwort auf diese Frage kann man sich auf mehreren Wegen nähern. Indem man etwa seine Familie, seine Freunde und das persönliche Umfeld analysiert und sich selbst über seine sozialen Kontakte definiert. Oder indem man seinen Werdegang betrachtet und die gesammelten Erkenntnisse zu einem Persönlichkeitsprofil summiert. Letztendlich aber führt jedes noch so profunde Ergebnis zu einer Hypothese, die es zu beweisen gilt.
Ähnlich wie die Marketing-Abteilungen in Unternehmen ihr Image hinterfragen, sollten auch wir Individuen uns verhalten. Indem wir mit unseren engsten Vertrauten sprechen, Kritik einfordern und somit wichtige Anregungen erhalten, welche Bereiche überholt werden müssen. Insofern verlangt der Begriff der persönlichen Authentizität in meinen Augen eine ständige Überprüfung der eigenen Identität. „Niemand ist frei davon, seine Außenwirkung kontrollieren zu wollen, um positiv anzukommen“, bestätigt Professor Karl Nessmann meine These. Wirke ich wirklich so, wie ich wahrgenommen werden möchte? Erzeuge ich ein Bild von mir, das annähernd dem entspricht, was ich zu sein glaube?
Das Ausarbeiten der eigenen Persönlichkeit verlangt demnach folgende Schritte: Bestands-Analyse, Zielsetzung, strategische Planung, Umsetzung der Maßnahmen, Erfolgs-Analyse. Auch wenn das sehr dogmatisch klingt, meine ich, dass wir – bewusst oder unbewusst – diese Phasen immer und immer wieder durchschreiten, um uns zu entwickeln und nach Höherem zu streben.
Nun folgen mir Einige auf twitter, lesen meine Postings im Blog, kennen mich eventuell von Veranstaltungen, vielleicht arbeiten wir zusammen oder haben das mal getan, unter Umständen lernten und litten wir gemeinsam im Studium, in der Schule oder gar im Kindergarten – irgendein Bild habt Ihr alle von mir, egal, wie gut Ihr mich kennt oder zu kennen meint. Mich interessiert es ungemein, wie dieses Bild ausschaut und inwiefern es mit meiner eigenen Wahrnehmung übereinstimmt. Daher würde ich Euch um zahlreiche Kommentare bitten: Sagt mir, wer ich in Euren Augen bin. Gerne in Stichpunkten oder auch in ganzen Sätzen. Scheut Euch bitte nicht, die negativen Eindrücke, sofern sie existieren, zu äußern.
Und um noch mal ein erstes Fazit zum Authentizitäts-Begriff zu ziehen: Der Ratschlag „Sei authentisch“ bildet nur eine Seite der Medaille ab, „Wirke authentisch“ stellt die andere dar.
Tags: authentizität, hochschule darmstadt, personal branding, professor karl nessmann








20. November 2009 um 11:43 am
Wird die Frage “Wer bin ich” nicht eher durch den Begriff der Identität beantwortet? Authentizität beantwortet doch eher die Frage nach “wie verhalte ich mich”…
20. November 2009 um 11:45 am
Da ich ja nach “Wer bin ich (in Euren Augen)” frage, geht das schon sehr in Richtung Authentizität. Identität ist etwas, das nach meinem Verständnis jeder mit sich selbst ausmacht.
Picki, mich würde natürlich auch Deine Meinung interessieren.
20. November 2009 um 12:01 pm
Oh. Das sehe ich genau andersum. Identität wird auch von außen definiert. Durch Freunde, Familie, Kultur, etc…
Authentizität ist meiner Meinung nach meine nach außen kommunizierte eigene Interpretation dieser Identität.
20. November 2009 um 12:03 pm
Die Frage ist, ob man in verschiedenen Umfeldern nicht unterschiedliche Authentizitäten hat/haben muss. Bin ich zum Beispiel privat ein emotionaler und harmoniesüchtiger Mensch, so bin ich beruflich vielleicht eher rational und analytisch. Beides ist authentisch – in der jeweiligen Situation oder dem jeweiligem Umfeld. Daher glaube ich, dass jeder von uns mehrere Authentizitäten hat und es uns besonders menschlich oder vielleicht sogar vielfältig und interessant macht, dass wir diese Facetten – und mögen sie sich auch widersprechen – in unterschiedlichen Situationen zeigen. Wichtig ist dabei natürlich immer, dass es kein aufgesetztes, künstliches oder taktisches Verhalten ist, sondern wir abends in den Spiegel schauen und uns noch wiedererkennen.
Nun zu Deiner Frage wer Du bist. Da fallen mir einige Adjektive ein, die ich jetzt einfach mal unkommentiert herunterschreibe.
Für mich bist Du:
1. enthusiastisch
2. idealistisch
3. muffelig
4. neugierig
5. hilfsbereit
6. unsicher
7. motiviert
8. rhetorisch brilliant
9. zynisch
10. fürsorglich
11. humorvoll
12. schadenfroh
13. authentisch
14. ungeduldig
Reicht das
20. November 2009 um 12:08 pm
Eigenschaft Nr. 13 ist natürlich super, über die freue ich mich am meisten.
20. November 2009 um 12:08 pm
zur eigentlichen Frage: Wer Du in meinen Augen bist.
Du bist Sachar aus Berlin. Mann, Anfang 30. Blogger. PRler. Hilfsbereit. Nachdenklich. Hast eine eigene Meinung. Bist kritisch, aber nicht unfair. Bist email-push abhängig – was in meiner Wahrnehmung zu einer leichten Konzentrationsschwäche führt.
20. November 2009 um 1:37 pm
Ich denke, dass Authentizität bei einem Menschen entweder vorhanden ist oder nicht, vergleichbar mit der Gabe Wörter in schöne Stätze zu formen oder mit Pinselstrichen ein ganzes Gemälde zu schaffen.
Authentizität bedeutet für mich, dass die Persönlichkeit eines Gegenübers das äußerliche Verhalten durchdringt, unabhängig von der jeweiligen Situation, ob es nun um Streit, Gesellschaft oder eine berufliche Angelegenheit geht.
Dich lieber Sachar würde kann ich mit folgenden Worten beschreiben:
- fürsorglich
- offen
- idealistisch
- motiviert
- real
- vorsichtig
- emotional
- umsichtig
- korrekt
- modern
- neugierig
- warmherzig
- vernünftig
20. November 2009 um 2:05 pm
Also ich habe mir mal sagen lassen, dass man authentisch ist, wenn denken, fühlen und handeln übereinstimmen – wenn man also “bei sich selbst” ist.
Du willst aber wissen, ob Selbst- und Fremdwahrnehmung (Identität und Image) übereinstimmen. Deshalb ganz spontan Adjektive, die mir zu Dir einfallen:
- nachdenklich
- überzeugt von der leistungsfähigkeit des eigenen gehirns
- prinzipientreu
- gern zuhörend
- öffentlichkeit suchend
- diskussionsfreudig
- karrierebewusst
- leise humorvoll
20. November 2009 um 2:05 pm
„Authentizität bedeutet,“ laut Gudrun Spalke, „dass wir sagen, was wir denken und so handeln, wie es unseren Überzeugungen entspricht.“ Aber können wir uns unserer Umwelt wirklich schonungslos zeigen? Mit all unseren Fehlen, Eigenheiten, Makeln?
Ich habe die Angewohnheit zu sagen was ich denke und ich handle gewöhnlich auch danach. Natürlich beeinflusst das Umfeld, in dem man sich befindet, die Art und Weise wie wir man etwas sagt und tut – aber man kann dennoch „authentisch“ sein – man muss es sogar, denn sonst verleugnet man sich selbst.
Authentisch sein bedeutet für mich: „echt sein“ – sein wer man ist, greifbar, einschätzbar.
In diesem Sinn bist Du für mich „echt“, unverfälscht, hast Ecken und Kanten.
Für mich bist Du:
offen, ehrlich, kritisch, hinterfragend, intelligent, neugierig, grummelig, aufmerksam, entgegenkommend, kindlich, nachdenklich, flatterig und manchmal hypochondrisch
Mit deinen eigenen Worten „Es tut mir leid. Ich kann nichts dagegen tun. Ich bin so.“
20. November 2009 um 6:31 pm
Der Begriff der persönlichen Authentizität ist ein ganz schwieriger und hängt – wie beschrieben – ganz eng mit der eigenen Identität zusammen. Ich habe selbst 1990 in einem Urlaub die Erfahrung gemacht, wohin es führen kann, wenn ein Mensch ein ganz anderes Selbstbild hat, das überhaupt nicht mit dem Fremdbild übereinstimmt. Die Frankfurterin hatte einen “fremden” Namen, der es unklar ließ: Ist sie Deutsche, Französin, Spanierin oder Griechin?
Alles schien möglich. Der Akzent deutete in viele Richtungen. Alle sahen in ihr, was sie selbst wollten – niemand die Polin, die sie von der Herkunft her war. Sie wollte nicht “Anders” sein, eher gefallen. Das war schwierig, führte zu vielen Missverständnissen und sogar zum Tod eines Menschen. Jahre später habe ich diese Geschichte in einer Diplomarbeit über Identität verarbeitet. Ein wenig bleibt davon auch heute noch in meinen PR-Blogger- und Buch-Themen übrig.
Isa wollte authentisch sein, tat vieles dafür, war es aber nie ganz für sich. Andere interpretierten viel zu vieles. Und sie suggerierte ein anderes Leben. Ihre persönliche Inszenierung wirkte perfekt. Viele würden sie sogar als authentisch oder echt bezeichnen. Aber es hilft uns nicht weiter. Authentsch ist für mich ein wenig hilfreicher Begriff, der uns nirgendwohin führt.
Viel wichtiger ist meiner Ansicht nach die Perönlichkeit und ihre Wirkung. Wie nehme ich jemanden wahr? Was bedeutet seine/ihrer Twitterei für mich, wie viel digitale Nähe entsteht dadurch, wie “wirklich” werde ich dadurch? Bin ich das, was ich sage oder das Resultat meiner Taten? Vermutlich hängt das auch von den unterschiedlichen Rollen ab, in die wir immer wieder schlüpfen.
Es ist gar nicht so wichtig, ob Obama selbst twittert, viel wichtiger war es, dass wir es (halbwegs) glaubten. Wir wollen einem Menschen oder einer Organisation vertrauen – und werden mitunter gerne getäuscht, solange die Botschaft stimmig wirkt. Suggerierte Authentizität kann verführerisch sein.
20. November 2009 um 6:49 pm
Frei nach Robert Enke würde ich sagen, ich habe auch im Social Web immer zwei Meinungen: meine persönliche und die, die ich nach außen serviere. Was auch @cindy oben angedeutet hat. Manchmal bin ich einfach zu radikal, genervt, gelangweilt oder politisch unkorrekt. Darunter leidet aber hoffentlich nicht die Authentizität.
Dich empfinde ich als kreativ, überlegt, meinungsstark und freundlich. Manchmal aber auch eine Spur zu brav.
21. November 2009 um 1:01 am
Die Frage “Was bedeutet authentisch?” ist oben bereits mehrfach beantwortet worden: Man selber sein. Sich in allen Situationen so zu verhalten, wie man wirklich ist. Doch kann jeder von uns die Frage “Wer bin ich?” wirklich beantworten? Sind wir alle zu jeder Zeit gleich? Der eine ist Zuhause ein treusorgender Vater, auf dem Sportplatz dagegen wird er zum ehrgeizigen Kämpfer. Und in der Disco zum träumenden Tänzer. Auf der Arbeit ist er vorbildlich und fleißig, neben seinem Sofa stapeln sich die Pizza-Kartons. Und das sind alles wir?
Meiner Meinung nach kann man nie wirklich authentisch sein, da man sich in zu vielen Gelegenheiten unterschiedlich verhält, ohne dass man es bemerkt.
Du, Sachar, hast mir mal gesagt: “Ich kann nicht leise.” Und meintest damit, dass du in deinem Beruf immer nach vorne gehst, nie mit halben Sachen zufrieden bist, enthusiastisch, hungrig nach Erfolg. Immer direkt, diskussionfreudig (tolles Wort),manchmal etwas zu sehr, aber immer fair. Auf der Bühne – in Diskussionen – da blühst du auf, da kannst du mit deinem Wissen, deiner Sprachfertigkeit, deiner schnellen Auffassungsgabe brillieren. Verlieren steht nicht auf deiner Angebotstafel.
Du bist muffig, mal fröhlich (wer ist das nicht?). Du bist zuverlässig, ehrlich, kannst zuhören und dich herrlich über Kleinigkeiten aufregen. Und so leid es mir tut, das zu sagen: Manchmal bist du sogar ein klein wenig leise….
21. November 2009 um 6:48 pm
Aus meiner Sicht kann man nicht authentisch “sein”. Denn das “Sein” (im ontologischen Sinne) ist immer authentisch. Schon deswegen, weil sich über das “Sein” nicht viel mehr sagen lässt, als dass es ist. Hört sich blöde an, ist aber so. Deswegen kann ich dir, lieber Sachar, auch nicht sagen, wer du “bist”.
In meiner Wahrnehmung kann man sich nur authenisch verhalten. Und das hat in erster Linie mit Bewusstheit zu tun. Für mich ist das logischste Modell zur Erklärung authentischen Verhaltens das Schulz-von-Thun-Modell. Ich habe darüber im Februar einen ausführlichen Blog-Artikel geschrieben (siehe http://bit.ly/xZCfH). Und das besagt im Grunde, dass man vier Regeln befolgen muss, um authentisch zu kommunizieren:
- Gib verständliche, zutreffende und hinreichende Informationen.
- Gib klar zu erkennen, was Deine Identität ist und wie Dein Verhälnis zum Sachverhalt stehst.
- Gib klar zu erkennen, wie Du zu dem Gesprächspartner stehst.
- Gib klar zu erkennen, was Du bezweckst.
Oder deckt das Fälle nicht ab?
21. November 2009 um 8:58 pm
Vorab: Ich denke, dass wir gerade NICHT unbedingt dadurch authentisch wirken oder werden, wenn wir uns regelmäßig einer Eigenanalyse oder der der Wahrnehmung des eigenen Umfelds unterziehen. In meinen Augen können wir nur dann wirklich authentisch sein (und wenn wir es sind, dann wirken wir auch so), wenn es uns bis zu einem gewissen Grad ganz einfach Wurst ist, was die anderen denken.
(Natürlich variiert das, je nachdem, welches Gegenüber wir fragen. Denn es ist mir (und wohl den meisten Menschen) weitaus wichtiger zu wissen, wie meine Familie und Freunde mich wahrnehmen, als Kollegen, Bekannte oder gar Fremde!)
Und wenn dazu gehört, dass man gelegentlich unsicher, unwissend oder sogar auch mal unverschämt wirkt, macht uns das nur noch authentischer. Denn so sind wir eben. Keiner ist perfekt, und die anderen wissen das. Und die, die das nicht wissen – für die möchte man doch sowieso nicht authentisch wirken, oder?
Und was Dich angeht, Sachar: Es ist ja mittlerweile für Dich kein Geheimnis mehr, dass ich Dich zu Anfang unseres Studiums nicht wirklich besonders mochte. Du hast auf mich maulig, unfreundlich, besserwisserisch und arrogant gewirkt. Das dürfte 2006 gewesen sein. Jetzt ist fast 2010, und meine Meinung über Dich bzw. Deine Wirkung auf mich, hat sich komplett verändert. Denn in der Zwischenzeit habe ich Dich besser kennengelernt. Vielleicht sogar, weil es nicht anders ging, denn wir haben gemeinsame Projekte aufgebrummt bekommen – aber wieso auch immer: Mittlerweile habe ich meine Meinung gründlich revidiert: witzig, (eigen-)ironisch, nett, hilfsbereit, zynisch, skeptisch, intelligent, kompromisslos, ehrlich, offen und verschlossen. So würde ich heute antworten, wenn mich jemand fragen würde, was ich über Dich denke.
Aber sowohl damals, als ich Dich nicht mochte als auch heute, da ich Dich sehr mag und schätze, warst und bist Du für mich immer authentisch – egal ob ich Dir gegenüber am Tisch sitze, Deine Tweets lese oder einen Smiley per Skype bekomme.
21. November 2009 um 9:00 pm
reflektiert – das hab ich eben noch vergessen!
22. November 2009 um 2:13 am
Was ist ein Unternehmen? Ein Unternehmen ist eine juristische Person. Können diese authentisch sein? Was ist authentisch? Kann man Unternehmen beobachten? Hier ließe sich der Rattenschwanz des sozialwissenschaftlichen Diskurses der vergangenen Jahrzehnte anführen, wobei der Erkenntnisgewinn vermutlich begrenzt bliebe.
Versuchen wir es also mal pragmatisch: authentisch ist das, was Menschen “für wahr nehmen”. Bei einem Unternehmen, einer Organisation, einer Marke sind das in der Regel Kommunikationen (inkl. Handlungen): medial, von Personen, was man sich darüber erzählt, etc.. Mitentscheidend ist dabei unter anderem, wie das, was ich wahrnehme mit meinen Erwartungen korrespondiert, ob ich es gut finde, unterhaltsam, etc.
Das Diktum “Um im Social Web erfolgreich agieren zu können ist Authentizität unabdingbare Voraussetzung.” (Uwe Knaus: http://uknaus.posterous.com/konnen-unternehmen-authentisch-sein) ist m.E. nicht haltbar, denn viele Menschen begeistern sich (on- wie off-line) für Inszenierungen und vieles andere, was nicht im klassischen Sinne authentisch=echt ist, dafür aber konsistent mit der Erwartungshaltung des Publikums, ganz gleich, ob im social web or elsewhere.
Womit wir bei meinem Lieblingsthema wären: Gute Kommunikation gut zu nennen (weil sie überall gut ist) und schlechte schlecht, immer daran gemessen, ob sie ihre Ziele erreicht oder nicht. Genau dahin weist auch die Darmstädter Studie.
Und Sachar selbst: Für mich ist er seine geäußerten Ideen, Gedanken, Kommentare etc., mit denen ich mich fachlich manchmal gerne befasse. Das reicht mir, mal ganz authentisch egoistisch betrachtet.
12. Dezember 2009 um 10:56 am
"Authentizität hat man nicht, sie wird einem vom Beobachter zugewiesen", das ist eine der Kernaussagen eines Interviews mit Prof. Dr. Peter Szyszka. Wir haben dieses Gespräch nach der Tagung der „Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ zum Thema „Alles nur Theater? Authentizität und Inszenierung in der Organisationskommunikation“ geführt.
Wer mehr zum Thema wissen möchte, findet das komplette, sehr umfassende Interview hier
http://www.ffpr.de/de/news/experteninterviews/aut...