Das hier ist das private Blog von Sachar Kriwoj. Ich arbeite für die E-Plus Gruppe als Manager Digital Public Affairs.

twitter: Wem ich folge und warum (3)

In unregelmäßigen Abständen (hier gibt es Teil 1 und hier Teil 2) empfehle ich twitter-User, den ich besonders gerne folge. Diesen Freitag erst habe ich wieder gemerkt, wie wenig mir der Follower Friday bringt. Um die zehn Mal wurde ich empfohlen, insgesamt kamen an diesem Tag aber nur ca. 15 Follower hinzu. 1,5 Follower also pro Empfehlung. So ein Posting hat zuletzt wesentlich mehr bewirkt. Darum bleibe ich dabei.

spreeblick: Es gibt so viele Gründe, Johnny zu folgen. Allein schon, weil er die republica initiierte. Oder aber auch wegen dieser Aktion, die ungemein wichtig ist und viel Gutes bewirken wird.

CemB: Cem ist für Hamburg in etwa so wichtig wie der Michel oder andere bekannte Wahrzeichen. Diverse Social Media-Veranstaltungen hat er auf die Beine gestellt und dafür gesorgt, dass man all die Namen, die man sonst nur digital wahrnimmt, auch real kennen lernt.

TEDchris: Ich liebe die TED-Vorträge. Sie inspirieren und motivieren mich. Chris Anderson weist via twitter auf Highlights hin und informiert über künftige TED-Veranstaltungen.

stella_schwimmt: Stella gehört ebenso wie ich zu der Gruppe der Berufspendler. Und ebenso wie ich reist sie mit der Bahn. Ebenso wie ich leidet sie unter diesem Transportmittel. Anders als ich kann sie ihr Leid und viele hinreißende Anekdoten besser in 140 Zeichen fassen.

broti: Peter Brodmeier kenne ich bisher nur virtuell. Vielleicht irre ich mich in meiner Einschätzung massiv, aber auf mich wirkt er, wie ein Mensch, der sein Herz am richtigen Fleck trägt. Ihm geht es nicht darum, durch lockere Sprüche auf sich aufmerksam zu machen, sondern für das einzustehen, woran er glaubt.


MoritzAdler
: Der Stream von Moritz Adler wirkt auf den ersten Blick wie die tausend anderer twitter-User: Ein Wortwitz reiht sich an den Nächsten. Das kann man mögen – ich tu es nicht. Und empfehle Moritz trotzdem. Warum? Weil sich in seinen Späßen eine Menge Wahrheit befindet, die deutlich macht, dass es ihm nicht darum geht, uns zu belustigen, sondern uns den oft traurigen Spiegel vor das Gesicht zu halten.

RZChefredakteur: In meinem Leben habe ich noch nie eine Ausgabe der Rhein-Zeitung gelesen – was daran liegt, dass ich nicht im Einzugsgebiet lebe. Wenn ich es tun würde, ich würde mir die Rhein-Zeitung täglich kaufen, weil Christian Lindner, der Chefredakteur, seinen Followern das Wirken einer Redaktion so transparent darstellt, dass man das Gefühl bekommt, man sei mittendrin.

brandeins: Die brand eins, aufmerksame Leser meines Blogs werden es wissen, ist meine Lieblingszeitschrift. Auch auf twitter bekommt man Einiges geboten: zum Beispiel viele interessante Statistiken, die man in ähnlicher Form auch aus dem Print-Exemplar kennt. Mir macht der twitter-Account stets Lust auf die nächste Ausgabe. Noch mehr als sonst.

PickiHH: Die Wenigsten werden den bürgerlichen Namen von Picki kennen. Ist aber auch gar nicht so relevant. Picki ist einfach Picki und als Solche eine Marke, das gute Gewissen der deutschen Social Web-Szene und stets mit einem guten Rat auf den Lippen. Wer ihr nicht folgt, ist bei twitter nicht angekommen.

nico: Nico Lumma ist eine der wichtigsten Figuren im deutschen Web. Als Director Social Media bei Scholz & Friends sorgt er dafür, dass Konzerne wie Vodafone foursquare einsetzen. Auf twitter ist er ein Künstler und zeigt uns, wie Dadaismus („Ach“, „Tja“ oder „Pff“) im 21. Jahrhundert auf 140 Zeichen funktioniert.

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6 Kommentare zu “twitter: Wem ich folge und warum (3)”

  1. caschy sagt:

    "Wer ihr nicht folgt, ist bei twitter nicht angekommen." Ein Wort: Blödsinn.

    Nichts gegen die Person, sondern gegen die Aussage. Erklären werde ich das nicht müssen, oder?

  2. Danke für die Erwähnung in Deiner Liste – und vor allem für die Begründung. Vielleicht interessant für Dich: Im RZ-Land erfahren wir ähnliche Reaktionen auf unsere Arbeit im Web2.0 – vielfach auch bei Leuten, die wir mit unserem Print-Produkt allein nie erreichen würden. Etliche von denen kaufen unser "Offline-Medium" dann doch mal testweise – und bisweilen schicken die uns Pics von einer aufgrund unserer Tweets gekauften Wochenstrecke. Auch erste Abos von Digital Natives hat es schon gegeben.

  3. Sebastian Lampe sagt:

    Danke für die Empfehlungen.

  4. Martin R. sagt:

    Ich habe vor kurzem meinen Twitter-Account komplett zurückgesetzt, da ich nun wirklich nur noch Accounts folgen möchte, die für mich interessante Tweets schreiben und ich auch wirklich gern lese. Es macht keinen Sinn, tausenden Accounts zu followen, damit man am Ende ein paar eigene Follower bekommt. Ich setze nun ganz auf qualitative statt quantitive Follower.

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