Don Alphonso: Der Schelmexperte im Internet
Ich habe mir die Mühe gemacht und „Die Schelmexperten des Internets“ von Don Alphonso gründlich gelesen – zwei Mal. Und ich bin in mich gegangen und habe versucht, Alphonsos Argumente nachzuvollziehen. Es geht – vereinfacht dargestellt – um vermeintliche Experten und ihre Argumente für Social Media. Es geht – vereinfacht dargestellt – um die dumme Wirtschaft, der jedes Mittel recht sein soll, ihre Zielgruppe zu erreichen und dabei hipp zu sein. Es geht – vereinfacht dargestellt – um den digitalen Wandel und darum, dass ihn einige vermeintliche Scharlatane zu monetarisieren versuchen. Es geht – vereinfacht dargestellt – um den Konflikt zwischen Künstlern und Kritikern.
Ich muss gestehen, dass ich nie ein großer Fan von Don Alphonso war. Selbstverständlich muss man anerkennen, dass er über eine ausgezeichnete Schreibe verfügt und pointiert Spitzen setzt. Doch wenn ich darüber nachdenke, wie ich Alphonso in einem Satz beschreiben müsste, dann würde ich zu diesem Ergebnis kommen: „Don Alphonso ist ein Kritiker, dem der letzte Ehrgeiz fehlt, um Künstler zu sein.“ Kritiker und Künstler, das ist ein Verhältnis, das ebenso alt ist wie die Kunst selbst. Angefangen bei der Höhlenmalerei über die frühen Opern des späten Mittelalters bis hin zu tagesaktuellen Sport-Wettkämpfen oder Licht-Installationen müssen sich Akteure dem Urteil von Menschen beugen, die selbst nicht imstande sind, eben die Leistungen, die sie loben oder verurteilen, zumindest zu wiederholen (geschweige denn zu überbieten). Gründe dafür können fehlendes Talent, mangelnder Ehrgeiz oder aber auch schlicht nicht vorhandenes Glück sein. Fakt ist: Es ist wahnsinnig leicht, über Andere zu urteilen, selbst wenn man seine eigene Klasse nicht nachgewiesen hat.
Don Alphonso ist… ein Blogger? Ja, in meiner Wahrnehmung ist er nicht mehr als ein Blogger. Von der FAZ lässt er sich dafür bezahlen, dass er für sie bloggt (und hin und wieder auch einen vermeintlich echten journalistischen Artikel schreibt). Wenn ich es richtig verstehe, sind diese Texte überwiegend negativ, destruktiv und überaus unterhaltsam. „There are no news like bad news“, dieses Konzept für Alphonso gänzlich auf, dabei ist seine Replik auf die Social Media Berater ist nicht besonders fundiert, seine Verweise auf die angeblich gescheiterten Kampagnen von Yahoo und Vodafone bleiben ohne jegliche Belege im luftleeren Raum stehen, die großartigen Kampagnen für Pons, flip oder Audi werden nicht erwähnt. Eine solch einseitige Betrachtungsweise ist kein Journalismus sondern Bloggerei. Das ist ok. Vollkommen. Auch im Mantel der FAZ. Damit kann ich leben.
Jedoch frage ich mich, was Don Alphonso antreibt. Seit Jahren schon führt er Kleinkriege mit Sascha Lobo und Nico Lumma. Er kritisiert Web-Konferenzen, ohne sie zu besuchen. Er verachtet Social Media und wäre ohne sein Blog und ohne die neuen Medien ein Kritiker ohne Sprachorgan. Ist es die Gier Aufmerksamkeit? Wenn man seine Postings liest, dann hat man das Gefühl, er hätte ein höheres Ziel. Aber welches? Die Welt verbessern? Ne. Dafür müsste er aufstehen und was leisten. Wenn er das tut, geschieht es im Verborgenen. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass Alphonso gut davon lebt, Feindbilder aufzubauen. Zuerst die Blog-Coaches, dann die Social Media-Berater, aktuell scheint es die tweetacademy zu sein.
Habt Ihr Euch mal die Mühe gemacht, Alphonsos „Artikel“ zu lesen? Ja? Dann werdet Ihr feststellen, dass dieser Kritiker nicht einzelne Künstler sondern die Kunst selbst kritisiert. Nur: Ohne Kunst kein Kritiker. Ohne Lobo und Lumma kein Alphonso. (Der Umkehrschluss funktioniert übrigens nicht.) Insofern darf man seine Ergüsse nicht überbewerten, es ist schließlich Alphonsos Pflicht, dafür zu sorgen, dass sowohl Lobo und Lumma im Gespräch bleiben, sonst würde auch für einen wütenden Blogger aus Süd-Deutschland die Luft im Netz dünn werden.
Tags: don alphonso, faz, nico lumma, sascha lobo

Genau das habe ich mir auch gedacht. Seine Kritik ist pauschal wie irgendwas. Ersetzt man "Social Media" durch einen anderen beliebigen Begriff, bleibt der Inhalt der selbe. Alphonso holt den Holzhammer raus und haut doch daneben. Fehlschläge gibt es immer und anstatt auch mal kleine Erfolge anzuerkennen, bleibt er störrisch bei seiner Ablehnung. Ich habe bei ihm immer das Gefühl, dass er sich überhaupt nicht die Mühe macht, die Intention der Akteure nachzuvollziehen.
Es gibt sie, die von Don Alphonso beschriebenen "Schelme", die immer auf der aktuellsten Trendwelle surfen und sie als wahnsinnig wichtig in zahlungswillige Unternehmen "reinverkaufen". Ob es die von ihm benannten Personen sind, geschenkt! Um einen Schelm einen Schelm zu nennen, muss man aber selbst keiner sein. Im Gegenteil. Es hilft, außerhalb des Geschehens zu stehen und das Treiben zu beobachten. Man erkennt den Wald – und die Bäume, auch die morschen.
Solch Außenstehende, die beobachten und das Gesehene mit spitzer Zunge kommentieren, nannte man früher Hofnarren. Sie hielten den Mächtigen und den Aufstrebenden den Spiegel vor, indem sie sie der Lächerlichkeit preisgaben. Don Alphonso ist ein Hofnarr, ein Harlekin. Je nach Ort seiner Publikationen mal ein beleidigender (Blogbar), mal ein eitel-arroganter (Stützen der Gesellschaft), mal ein argumentierender (FAZ Medienseiten im Feuilleton) Harlekin.
Einem Hofnarren hört man zu, man fühlt sich ertappt oder lacht mit ihm, je nach eigener Lage. Was bleibt ist vielleicht ein etwas klarerer eigener Blick auf den Wald und die Bäume, auch wenn man selbst mittendrin steht.
Achja, und bezahlt wurden die Hofnarren von den Mächtigen, denn sie sollten die Herrscher an die Vergänglichkeit ihres Ruhms erinnern (http://de.wikipedia.org/wiki/Hofnarr).
och leute:
Don´t feed the trolls!
Hm, ich assistiere dann mal: http://off-the-record.de/2010/02/17/don-alphonso-...
Treffend beschrieben. In der FAZ ist Don Alphonsos "alle in einen Sack stecken und daraufhauen" bestens aufgehoben. Die meisten Kommentatoren haben zwar keine Ahnung, worum es es geht, finden seinen Text aber ganz großartig.
Nun ja. Wenn man die Herzensfeindschaft von Don Alphonso zu einigen Typen, die sich selbst für den Mittelpunkt der Welt halten, weglässt hat er die Dinge sehr genau erkannt. Ich twittere, wenn ich grad mal Lust habe, ich bin bei Facebook, wenn auch irgendwie nie angekommen und ich blogge. Ich fahre auch Auto. Aber will ich wirklich von Mercedes oder Fiat virtuell umarmt werden. Eher nicht.
Die selbst- oder durch die Medien ernannten Experten haben nun Jahre lang in immer wieder wechselnden Zusammensetzungen ständig verkündet, das im Netz Geld zu verdienen sei und sind bis heute jeden Beweis schuldig geblieben. Sie benutzen ihr im Netz sein, um außerhalb des Netzes Geld zu verdienen. Das ist legitim. Aber es ist natürlich auch zutiefst unehrlich.
Genau darauf weist der Don hin und er hat recht damit.
Ich hol mir schonmal Popcorn.
Das Ärgerlichste an diesem betreffenden Hofnarren: Er teilt zwar heftigst aus, kann aber nicht einstecken. Auf Kritik reagiert er selbst äußerst dünnhäutig. Wagt man es gar, sie in seinem Blog zu äußern, versetzt das ihn und seine Claqueure in Aufruhr.
ich sehe ehrlich gesagt keinen kleinkrieg zwischen don/rainer und mir. aber ich kriege eh vieles nicht mit.
Machen wir uns nichts vor. Es gibt nicht wenige Social Media Scharlatane, die für sich in Anspruch nehmen, es wieder einmal besser zu wissen und auf dem Kamm der Welle mitschwimmen. Ein einfacher Blick in die Biographie und die eigenen Referenzen enttarnt indes sehr schnell, ob man es mit einem vermeintlichen "Experten" zu tun hat oder mit einem Schaumschläger. Dass Don Alphonso aka Rainer Meyer einen gewissen Unterhaltungswert besitzt, sei unbenommen. Dass sich allerdings wie ein roter Faden Defätismus durch seine Vita zieht – angefangen von dotcomtod.de bis zu seinen Generalabrechnungen mit Bloggern, die auf Kommerz statt Idealismus setzen, bis zu seinem aktuellen Blogbeitrag – lässt ihn für viele (da bilde ich sicher keine Ausnahme) eher als verbalen Heckenschützen denn konstruktiven Zeitgenossen erscheinen. Und obwohl er sicher nicht ganz zu Unrecht auf Fehlentwicklungen, die sich schon über einen Längeren Zeitraum beobachten lassen, hingewiesen hat, eins steht für mich völlig außer Frage: Mir ist es lieber ein Unternehmen bekommt bei Twitter oder Facebook eins auf die Finger, weil es zu nassforsch Eigenwerbung betrieben hat als dass immer noch Millionen Euro in teure und völlig überflüssige Werbeminuten im TV geblasen werden. Wenn Unternehmen sich künftig auf verschiedene Berater verlassen anstatt ihr Geld in großen Volumen Media-Agenturen anzuvertrauen, halte ich das zumindest nicht für das schlechteste Signal….
wie, gute Schreibe? Aber davon mal abgesehen: Das Entscheidende ist nicht, ob Rainer/ Don Recht hat oder ob die "Experten" aufheulen, sondern dass in jedem meiner beruflichen und privaten Zusammenhänge eine Reihe Leute auf diesen Artikel (Papier) hingewiesen haben. Entweder mit der Frage: "Hä. was ist das denn?" oder mit der Bemerkung: "Ha, hab ich es doch gewusst, dieses Internetz ist doof und überflüssig"
In Teilen der Analyse bin ich durchaus bei ihm. Ja, die (wie ich es nenne) pubertierenden, fiebrig erregten "Experten" sollten ausgedient haben. Und dass er (allerdings ohne es zu verlinken oder erwähnen, wie es sich gehörte) die sich selbst entlarvenden Kommentare mancher dieser "Experten" in meinem Blog als Beleg anführt, finde ich – logo – klasse und hilft mir bei der Antwort an meine Freunde und Kunden
Und es ist mir auch nicht peinlich, dass der Artikel an dem Tag erschien, als ich meine Kolumne zum gleichen Thema online ging. Eher finde ich interessant, wer sich aufregt…
(und dass mein Name zu lang oder zu kurz sei, um hier ordnungsgemäß zu kommentieren, finde ich doof.)
Sehr gut ausgeführter Artkiel!
Dass der Kritiker oft ein gescheiterter Künstler ist, kann ich gut bestätigen.
Mal ganz unabhängig von Don Alphonsos Blogs und Beratertätigkeiten und seinen Motiven:
Das Problem bei manchen Social-Media-Enthusiasten scheint mir zu sein, dass sie ganz selbstverständlich von sich auf andere schließen. Vor einigen Jahren war Xing vor allem von extrovertierten Leuten aus Marketing, Werbung und Vertreib bevölkert. So mancher nahm dann an, Xing sei für alle anderen ebenso interessant. Dass die Gesellschaft nicht nur aus ihresgleichen besteht, war ihnen halt nicht aufgefallen.
Dasselbe bei Journalisten, die pauschal behaupten, Twitter sei für Journalisten interessant und wichtig. Fürs Medienressort vielleicht. Aber nicht für den Redakteur der Fachzeitschrift für Brauwesen oder Metallverarbeitung. Auch mir bringt Twitter nix, wenn ich z.B. einen Artikel über ein Umweltproblem schreibe. Greenpeace und Konsorten richten sich auf Twitter an uninformierte Privatpersonen – sie machen Marketing. Die Fachleute erreiche ich anderweitig.
Diese manische Mission, alle müssten unbedingt überall dabei sein, treibt auch seltsame Blüten: Auf Xing hat sich mal eine Beraterin vorgestellt, der als Schwerpunkt Social-Media-Beratung für Ärzte und Therapeuten anbietet. Hilfe. Der Psychiater auf Facebook, und die Patienten als Fans, oder wie soll das gehen? Der Rat, sowas besser bleiben zu lassen, bringt den Experten ja kein ausreichendes Einkommen.
Interessant fände ich übrigens mal, wie häufig Links auf Twitter überhaupt angeklickt werden. In Blogs ist ja die Rate recht niedrig. Bei Twitter kommt noch hinzu, dass Neues schnell von der Startseite verschwindet und nicht jeder nach hinten blättert, um Verpasstes nachzuholen.
Vertrieb statt Vertreib natürlich.
Gute, unterhaltsame Replik von Sachar!
Ein sehr kluge und absolut richtige Darstellung des Phänomens Alphonso. Kurz und sachlich hast Du aufgezeigt was ihn antreibt und warum er wohl so agiert, wie er agiert!
Alle drei sind für mich unrelevant und seit langen schon bei mir in dem virtuellen Papierkorb gelandet. Ich brauch sie einfach nicht weil Sie lächerlich sind mit Ihrem Tun und machen im Netz.
@Irene G.: Man sollte auch nicht pauschal behaupten, Twitter sei uninteressant und unwichtig “für den Redakteur der Fachzeitschrift für Brauwesen oder Metallverarbeitung” – oder bist du dir hundertprozentig sicher, dass es keinerlei Mitarbeiter dieser Branchen gibt, die twittern?
ich unterschreibe diesen artikel ohne wenn und aber.
hatte ich vor jahren schon oft als thema und blogauseinandersetzung ;o).
Ich bin regelmäßig erstaunt, wie selbstverständlich Meyers Selbstdarstellung übernommen wird.
1) Zum angeblich erfolgreichen Profiblog: Meyer schreibt in seinem Faz.net-Blog wöchentlich ca. 25.000 bis 30.000 Zeichen. Dazu – allein unter eigenem Namen – mitunter mehrere Dutzend Kommentare. Für normalsterbliche Autoren wäre das – neben dem Rodelsport und der Silberkannenpflege – wohl ein durchaus solider Halbstagsjob.
So, und nun fragen wie uns – gern auch mit einem lächelnden Blick auf die FAZ-Honorartabelle, – ob es sich tatsächlich bei den "Stützen der Gesellschaft" tatsächlich um ein "erfolgreiches Profiblog" nach ökonomischen Maßstäben handelt – oder ob die vermeintliche success story nicht eher der Beitrag eines egomanischen Amateurs zur eigenen Legendenbildung ist.
2) Das FAZ-Archiv ("alles ab 1993", nicht mit der Suche auf der Webseite zu verwechseln!) listet für den Autor "Don Alphonso" zur Zeit ganze 5 Printstücke. Darunter eine – ungekennzeichnete – Lobhudelei für seine "Beifahrerin" Andrea Diener, einen kurzen Glossareintrag, ein Vodafone-Bashing, der ebenso abenteuerlich konstruiert ist, wie obiges Web2.0-Stück, und einen Reisebericht von der Mille Miglia, auf der Meyer in den Vorjahren noch PR-Jobs erledigte.
Mit Journalismus haben die 5 Stücke, mit Verlaub, allesamt nur wenig zu tun. Da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken, wie auch Volker Weidermann letzte Woche in der FAS bereits anmerkte.
@Christoph Salzig: Scharlatane gibt es in jeder Branche. Ich wüsste gerade einen für den Bereich des Journalismus. Ist nach eigenen Angaben aber niemand vom Fach, sondern ein Autodidakt, der gerne Literat wäre.
@Lublue: Welche Analyse? Meyer vermischt – in einer offenkundigen Mischung aus Niedertracht und fehlendem Fachwissen – ein paar Allgemeinplätze über das social web mit persönlichen Befindlichkeiten und abenteuerlichen Behauptungen. Das ist keine Analyse, das ist einfach nur erbärmlich. Mag sein, dass das Stück für einen Feuilleton-Redakteur wie zeitkritischer Technikjournalismus wirkt (altes Paradigma: Wenn man Artikel verkaufen will, muss man nur jemanden finden, der noch weniger vom Thema versteht, als man selber), von dir/Ihnen hätte ich aber eine differenziertere Betrachtung erwartet.
@Irene: Vielleicht ist dir aufgefallen, dass Links bei Twitter regelmäßig über Dienste gepostet werden, die die URL abkürzen. Bei vielen dieser Dienste kann man Klickstatistiken abrufen. Interessante Inhalte kommen da schnell mal auf mehrer tausend bis zehntausend in wenigen Stunden (in den USA Faktor 10 bis 100), selbst wenn sie initial Usern mit nur wenigen Followern verbreitet werden.
Auch die "Startseite" ist insofern kein Argument. Fortgeschrittene Benutzer twittern/lesen ihre Timeline nicht über das Webinterface auf twitter.com, sondern in eigenständigen Clients (Twhirl, Seesmic, Echofon), die die Handhabung eingehender Botschaften deutlich vereinfachen.
Twitter & Journalisten: Twitter ist nicht für Journalisten aus dem Medienbereich interessant, sondern für alle, die tagesaktuelle Informationen verarbeiten und ihre Quellenbasis verbreitern möchten (u.a. Wirtschaft, Politik, Sport, …). Eine entsprechende Filterung, Prüfung und Auswertung ist natürlich obligatorisch. Aber das ist bei jeder Quelle der Fall.
Und mal ganz davon ab: Vermutlich nicht einmal der durchgeknallteste Web2-Consultant würde Twitter oder "Diskussionen bei Facebook" als alleiniges Heilmittel für die Unternehmenskommunikation verkaufen. Beides sind Werkzeuge, die mal mehr – und oft weniger – sinnvoll eingesetzt werden können.
Der Grund für die Alphonso-Nihilismus ist wohl eher profaner Natur. Er leidet posttraumatisch am Niedergang des Neuen Marktes, denn seit dieser Zeit hat er seine Obsessionen für den Dotcomtod entdeckt und sich am Niedergang von Web-Ikonen ergötzt. An seinem Grundton hat sich seit zehn Jahren nicht viel geändert. Nur die Protagonisten wurden ausgewechselt. Früher Kolb und Co., jetzt eben Lumma-Lobo.
Sorry, es heißt natürlich "für den Alphonso-Nihilismus"….heftig diskutiert wird übrigens auch bei Basic: http://www.robertbasic.de/2010/02/zittern-jetzt-a...