24 Stunden aus Bloghistan
Angeblich gibt es in Deutschland knapp eine Million Blogger. Und trotzdem ist der Chef der Welt Online nicht in der Lage, ein Blog richtig zu definieren und spricht von „privaten Tagebüchern“.
Und dann noch die Nachricht: Deutschland bietet keine Innovationen im Bereich Web 2.0. Ein Blogger ruft die große Depression aus, ein anderer, viel bekannterer, Blogger beschwert sich gar nicht darüber, dass er demnächst in so ziemlich jedem Ranking abrutschen wird, weil ihm Rankings nichts eine ganze Menge bedeuten.
Alles vollkommen egal: In drei Jahren werden wir alle Mobile TV nutzen. Wer kann sich bei solch großartigen, wichtigen Nachrichten überhaupt noch fokussieren?

Tschuldige, habe gerade den RSS-Feed gelesen, dann noch ein Blog, nebenbei die Anlage laufen und einen ZDF-Stream vor Auge – hast du was gesagt?
Ad Astra
schau dir doch mal den bericht hier an:
http://www.welt.de/webwelt/article866287/Vorsicht_Twitter_toetet_jeden_Nerv.html
und was “die welt” da für einen quatsch verzapft hat:
Zitat:
“Alternativ kann aber der Umweg über das beliebte ICQ-Netzwerk genommen werden. Hier fallen die normalen SMS-Kosten an.”
aha … für ICQ Sendungen fallen also Kosten an – so ein quatsch.
insider, ich gebe Dir vollkommen recht. Das Ganze wirkt wie Satire. In solchen Fällen wäre es wohl besser, die großen Medien würden keinen Praktikanten mit einer so komplexen Aufgabe sondern Blogger beauftragen. Dann könnte die Chefredaktion hinterher auch den Artikel kreuz-und-quer-redigieren, und es wäre vollkommen o.k.