AOL: Scheiden tut weh
Zu Beginn des Jahres hatte ich das wirklich große Vergnügen, drei Monate bei AOL lernen zu dürfen. Es war eine für das Unternehmen unendlich schwierige Zeit, weil nicht nur der Geschäftsführerposten neu besetzt, sondern auch gleichzeitig das Zugangsgeschäft an Hansenet verkauft und somit ein neues Geschäftsmodell verabschiedet wurde. Viele Mitarbeiter mussten gehen – für mich (auch wenn es abartig ist, so etwas zu sagen) war das ein Glücksfall, weil ich in der Zeit am eigenen Leib erfuhr, wie man Krisenkommunikation betreibt – und trotzdem blieb der Ton stets fair, sachlich und sogar herzlich.
Wie sehr die ehemaligen AOLer an ihrem Job hängen, demonstriert folgendes Video (via turi2). Und es zeigt auch, dass der neue CEO Torsten Ahlers, der meiner Meinung kein gutes Blog führt, weil er Dinge schön schreibt, die ganz offensichtlich nicht schön sind, zumindest in einem Punkt recht hat: AOL hat Zukunft, weil es – noch immer – mit die besten Mitarbeiter hat. Danke!
