Das hier ist das private Blog von Sachar Kriwoj. Ich arbeite für die E-Plus Gruppe als Manager Digital Public Affairs.

Chancen in Echtzeit

Als ich in den letzten Tagen eine Einladung von Alexander Hüsing zur zweiten Ausgabe des Events Echtzeit erhielt, muss ich zugeben, waren meine Erwartungen nicht unbedingt hoch. In Erinnerung an die Premiere im letzten Herbst hatte ich mir ein oder zwei nette Gespräche und den einen oder anderen guten Kontakt erhofft – mehr jedoch nicht. Nicht weil die erste Ausgabe von Echtzeit schlecht war, das war sie nämlich nicht, aber ich glaube, dass das einsetzende Krisengerede damals uns als Branche derart verunsichert hatte, dass wir nicht über Möglichkeiten sondern ausschließlich über Gefahren sprachen.

Mittlerweile haben wir uns mit der Situation, wie sie nun mal ist, arrangiert und suchen nach Chancen. In der Regel bieten sich diese dann, wenn man miteinander spricht, Gemeinsamkeiten findet und so die eigenen Schwächen ausräumt. Eben solche Leute gab es gestern bei Echtzeit zuhauf: Einige können mit Geld helfen, Andere mit Kontakten und schließlich welche mit Ideen und Kooperationsansätzen. Letztendlich war Echtzeit, wie Oliver Berger es auch schon bilanziert hat, eine sehr gelungene Veranstaltung, die ohne Deutsche Startups und die vielen Sponsoren in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.

Die Zeiten, in denen wir leben, sind mit Sicherheit nicht die Besten. Aber wenn man Unternehmer mal fragt, wie es gerade läuft, dann wird nie jemand sagen, dass die Zeiten gut sind. Potenziale jedoch sind immer vorhanden. Auch heute. Wenn man diese gemeinsam erörtert und findet, dann muss uns vor der Zukunft nicht bange sein. Danke noch mal an Deutsche Startups für die Organisation und Realisierung. Ich freue mich auf die dritte Ausgabe.

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Ein Kommentar zu “Chancen in Echtzeit”

  1. Sarik sagt:

    Schöne Zusammenfassung, Sachar, mir hat Echtzeit auch sehr gut gefallen, ich habe sehr viele gute neue Kontakte geknüpft, aus denen sich garantiert spannende Dinge entwickeln. Die Mutmacher waren klar in der Überzahl und bei vielen habe ich eine echte “Jetzt erst recht!” Haltung erkennen können.

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