Wer hat Interesse an einem Social Media/PR/Marketing-Barcamp?
Es ist bisher nur eine fixe Idee, enstanden in einem kurzen Dialog zwischen Enno Schummers und mir, aber vielleicht können wir gemeinsam – getreu dem Thema Social Media – mehr daraus machen. Daher stelle ich die Frage einfach mal in den Raum: Wer hat Interesse an einem Barcamp zum Thema Social Media? Tapio Liller hat via twitter den Vorschlag unterbreitet, das Thema ein wenig weiter zu fassen und es auch die Bereiche PR und Marketing auszubreiten – als „Plattform für Unternehmen und Dienstleister“. Man könnte sich nicht nur über neue Techniken, Best Cases und warnende Beispiele unterhalten, sondern eventuell auch wirklich mit Unternehmensvertretern (ein Solcher bin ich ja auch) diskutieren, wo noch Hilfe benötigt wird.
Tags: barcamp, social media








12. Februar 2009 um 6:52 pm
In Berlin wär ich dabei!
Grüße
Marc ;o)
12. Februar 2009 um 6:53 pm
Hej Sachar,
die Idee ist gut und ja auch schon ein paar Mal diskutiert worden. Mein Vorschlag ist aber nach wie vor, das doch eher zu begrenzen und -Achtung: augenscheinlicher Widerspruch- PR-Leute auszugrenzen oder zumindest nicht zum Thema zu machen. Social Media ist ein Bereich, der neben Gruppierungen wie der AG Social Media, den Social Media Clubs und den Arbeitskreisen zum Thema keine festeren Strukturen braucht, wenn man sich nicht selbst ad absurdum führen möchte. Genau hier liegt IMHO das Problem mit der PR – zu elitäres Denken, kein “Teile und genieße”, wie du es ja hier in jedem Artikel vormachst. Ehe sich da nicht grundlegend ein Wandel einstellt, würde ich der PR keinen Raum in so einem Umfeld einräumen wollen.
Ansonsten bin ich der Idee nach wie vor sehr aufgeschlossen und würde meine Zeit und Ideen auch in die Orga einbringen. Ebenso könnte ich ggf für entsprechende Räumlichkeiten sorgen.
Werde dann gleich mal den Artikel hier via Mail abonnieren
VG,
Oliver
12. Februar 2009 um 6:58 pm
Ich würde PRler nur sehr ungerne ausgrenzen. Zum einen bin ich selber einer, zum anderen denke ich, dass die Grenzen fließend sind und erst noch definiert werden müssen. Zumal ich das Augrenzen eher elitär finde als das, wie Du nicht zu Unrecht schreibst “elitäre Denken” der PR-Branche.
12. Februar 2009 um 7:01 pm
Hm, ausgrenzen nicht, aber in einen Veranstaltungstitel würd ich es nicht reinnehmen.
Ich finde es andererseits nicht verwerflich, den PRlern nahezubringen, dass im SM-Umfeld eben andere Konventionen herrschen.
Eine gewisse Attraktivität müsste man dann ggf. eben darstellen
12. Februar 2009 um 7:04 pm
Hey @ all
Find ich ein Mega-spannendes Thema und würd mich sehr freuen wenn man ein ganzes Barcamp, zumindest aber vll nen Barcamp-Nachmittag hinbekommt! Also ich bin aufjedenfall dabei – getreu dem Twitter-Motto “kurz aber gut!”
VG,
Enno
12. Februar 2009 um 7:14 pm
Wenn mich hier einer ausgrenzen will, werfe ich mich auf den Boden, stampfe und schreie. Geht’s noch? Elitäre PRler kann ich auch nicht leiden, begrüße aber diese Initiative. Schlage Frankfurt als ungefähre Mitte der Republik vor. Und wäre dann dabei, auch gern orgatechnisch, irgendwie.
12. Februar 2009 um 7:25 pm
Whew …
da ich nun via Twitter, Mail und sogar telefonisch zu meiner Aussage weiter oben kontaktiert wurde möchte ich gerne noch was schreiben.
Mir geht es darum, Personen aus dem (aus eigener Sicht) etablierten PR-Umfeld klar zu machen, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Verbände wie DPRG und GPRA und wie sie alle heißen mögen pflegen ein elitäres Image, dem sie nicht gerecht werden (können). Einerseits wollen die Mitglieder dieser Vereinigungen Wissen erlangen, sind aber ihrerseits nicht bereit zur Kooperation oder zur Öffnung. Natürlich kommt es dann hier zum Konflikt, wenn (ich) einerseits große Transparenz und Offenheit postuliere und andererseits von Ausgrenzung spreche. Dabei möchte ich aber zu bedenken geben, dass ich das Wort bewußt so provokant gewählt habe, um zur Diskussion anzuregen.
Frankfurt als Veranstaltungsort halte ich übrigens für ungeeignet. Berlin wäre sicher sinnvoll. Hamburg mir am liebsten.
VG,
Oliver
12. Februar 2009 um 7:51 pm
Interesse bekunde!
Denke, dass die gesamte Firma daran interessiert wäre!
Berlin wär Standard, Hamburg reizvoll, Köln präferiert.
12. Februar 2009 um 8:52 pm
Hallo zusammen!
Ich wäre sofort als “Nachwuchs” in Sachen PR & halbwegs Erfahrener in Sachen Social Media dabei
Berlin wäre (s.o.) Standard, Hamburg toll und Köln nahe bei Münster, also praktisch. Aber egal, wo: Ich würde mir auf jeden Fall Zeit nehmen & hätte großes Interesse, das Thema weiter voranzubringen!
Grüße aus Münster.
12. Februar 2009 um 10:55 pm
Hi,
klingt spannend, ich wäre dabei.
Christoph
12. Februar 2009 um 11:55 pm
Oliver (Berger), nichts für ungut, aber ich bin komplett anderer Meinung. In meinen Augen kann Social Media nur dann erfolgreich sein, wenn sie Bestandteil ganzheitlicher Kommunikation ist – also auch mit PR und Marketing zusammenarbeitet.
Davon abgesehen: Social Media gibt es bisher in kaum einem Unternehmen als eigenständigen Kostenpunkt. Insofern wildert Social Media im PR-Budget.
Und: Ob nun wirklich die Zeit der PR abgelaufen ist, weiß ich nicht. Aber PR hat heute noch einen wesentlich größeren Einfluss auf unsere Gesellschaft als Social Media. Insofern halte ich diese Einstellung für wenig förderlich.
13. Februar 2009 um 2:25 am
Hej Sachar,
ich sehe keinen Widerspruch in dem, was ich geschrieben habe und dem, was du denkst. Natürlich ist Social Media nur ein (kleiner) Baustein im ganzheitlichen Marketingmix. Jedoch der zukunftsträchtigste, was die Relation von Reichweite und Kosten angeht.
Ich wiederhole mich aber gerne noch einmal und sage, dass bei einem Social Media Camp solche PR’ler, die sich ansonsten auf ihre hausgemachte Zugehörigkeit zu einer selbsterfundenen Elite berufen, gerne fernbleiben dürfen, solange sie sich nicht selbst aktiv einbringen wollen und dafür sorgen, dass sich die Verbände, denen sie angehören, auf breiter Basis neuen Wegen und Methoden öffnen, um online (Kunden)Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.
Mir scheint zudem, du fühlst dich aus einem mir unbekannten Grund persönlich angegriffen. Dies ist nicht meine Absicht und würde zudem auch nur dann zutreffen, wenn du dich zu oben genannten Gruppe zugehörig fühlst. Darüber hinaus interessiert mich sehr, woher du die Information hast, dass Social Media a) im PR Budget “wildert” und b) einen weniger großen Einfluss auf unsere Gesellschaft hat als PR (eine Behauptung, die ohne eine grundlegende Diskussion darüber, was Gesellschaft in diesem Zusammenhang bedeutet, aus meiner Sicht leicht falsch interpretiert werden kann).
Wie auch immer: Einen Selbstbedienungsladen wie eine Plattform für Unternehmen und Dienstleistungen, aus dem sich die PR Branche bei einem solchen Event bedienen kann, halte ich für den völlig falschen Ansatz und bleibe bei meinem genannten Standpunkt.
Gute Nacht
Oliver
13. Februar 2009 um 11:23 am
@Oliver @sachar Ich verstehe Olivers Punkt, finde ihn aber falsch. Wenn Du nur Social Media Profis da haben willst, wozu machst Du dann sowas überhaupt? Da passiert genau das, was Sachar in einem seiner letzten Posts gesagt hat: Wir sagen uns alle, wie toll wir sind und das war’s.
Außerdem widerspricht Dein Ansatz dem Prinzip von Social Media: “Einen Selbstbedienungsladen wie eine Plattform für Unternehmen und Dienstleistungen, aus dem sich die PR Branche bei einem solchen Event bedienen kann, halte ich für den völlig falschen Ansatz”. Zu glauben, dass Twittern zu können Herrschaftswissen ist, ist nicht nur Überschätzung von Tools gegenüber Kommunikations-Know-How, sondern auch total einsnullig.
PRler und Marketing-Leute wehren sich nicht gegen Social Media, weil sie doof sind, sondern weil es Gründe gibt. Wenn das bei so einem Camp bei “uns” ankommt, wäre das schon ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn wir sie im Gegenzug davon überzeugen, es dennoch zu “wagen”, dann wäre das ein guter Deal.
Btw, wieso sollte ein alteingesessener PRler, der uns alle für doof hält, seine Zeit mit soetwas “verschwenden”? Alles in allem würden also schon die richtigen Leute kommen – u.a. ich
))
13. Februar 2009 um 11:25 am
Hey @ all
ich fänds toll, wenn wir die Idee noch weitertragen könnten! Interesse ist ja wirklich vorhanden und eventuell sogar Bedarf!
Ein “Knowledge-Sharing” der vielen Praktiker in diesem so jungen Bereich ist das Beste, was Social Media passieren kann.
Themen wie: Social Media messbar machen? Wie sieht Kommunikation aus? Was lernt man von Obama? Was machen wir besser als die Amis?
….
Kennt denn jemand, jemand der wieder wen kennt, welcher die Idee sooo cool findet, das er eine Location stellen kann? Dann könnten wir direkt durchstarten und den “Drive” mitnehmen!
VG,
Enno
13. Februar 2009 um 11:41 am
Oliver, nur noch ganz kurz: Ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, weil ich mich nicht als reiner PRler sondern als Unternehmenssprecher sehe. Das heißt, ich spreche mit all denen, die ein Interesse an roccatune haben. Dabei unterscheide ich Blogger nicht von klassischen Journalisten und arbeite nicht nur mit PR- sondern auch mit Social-Media-Werkzeugen. Und genau darin sehe ich die Zukunft der PR-Branche: Zu kommunizieren. Mit der Zielgruppe – ohne nach alten Gatekeepern zu suchen.
Deswegen möchte ich nicht darüber reden, was dieses Barcamp nicht sein sollte, sondern viel eher darüber, was es sein sollte. Genau wie Enno geschrieben hat: “Wie machen wir Social Media messbar?” Dass ich das für dringend notwendig halte, habe ich ja schon mehrfach geäußert.
Ich denke, ein Barcamp lebt von seinen offenen Strukturen – und das ist auch gut so. Wer Interesse an moderner Kommunikation hat, soll kommen. Wen es nicht kratzt, soll fernbleiben. Ganz einfach. Je professioneller das Ganze wird, desto besser würde ich es finden. Natürlich macht twitter, Facebook, digg u.s.w. Spaß, aber wir sprechen hier über Lösungen in der Kommunikation und für Unternehmen, also wollen wir damit Geld verdienen. Insofern müssen wir uns nicht vormachen, dass ein solches Barcamp dazu da wäre, dass wir uns als Gutmenschen positionieren. Oder wie seht Ihr das?
13. Februar 2009 um 12:02 pm
Vielleicht sollten wir die Diskussion, die ich grundsätzlich schon auf dem richtigen Weg sehe, auf dem Camp weiter führen?! Gibt es weitere konkrete Vorschläge zur Location und zum Datum? Habe bisher keine Orga-Erfahrung (von Camps…).
13. Februar 2009 um 12:08 pm
Hallo allerseits –
ich habe es ja gerade schon geäußert, dass wir bei Kongress Media es durchaus interessant fänden, die Idee eines Social Media Camps mit unseren bestehenden Aktivitäten im September zu koppeln. So findet am 16. Sept. das Social Media FORUM 005 (http://www.socialmediaforum.de) als Event der Medien-Branche statt und am 17./18.09. wird der Community & Marketing 2.0 SUMMIT 2009 (http://www.communitysummit.de) stattfinden, der dieses Jahr wie der Titel impliziert nicht nur die Community Organisation sondern auch die Thematik PR, Brand Community Marketing und allgemeines Engagement Marketing einschliesst.
Beide Veranstaltungen finden im Hotel East in Hamburg statt – es wäre da durchaus denkbar, dass wir das Hotel noch um den Montag erweitern, um dann ein Social Media Camp zu machen – wobei Social Media in unserer Wortwelt eigentlich immer nur für die Medien-schaffenden Akteure – sprich Medienunternehmen, Web 2.0 Dienste und Blogger – stehen; PR 2.0 Thematiken sehe ich eigentlich auch nicht unter dieser Begrifflichkeit – ich würde mich aber nicht unbedingt daran stören.
Grüsse. Bjoern
13. Februar 2009 um 12:13 pm
Hej Christian,
ich weiß nicht, wie deutlich ich es noch sagen muss, dass sich ein Social Media Camp gerne an alle wenden sollte, bestimmte Gruppierungen aber aus meiner Sicht keinen Schwerpunkt bekommen sollten.
Deine Einschätzung, dass sich alle nur selbst beweihräuchern werden, teile ich auch wieder nicht, sondern halte es da mit einem Ausspruch von Mark Pohlmann bei der Gründungsveranstaltung des Social Media Clubs Hamburg, als er sagte, dass wir mal mehr tun und weniger reden sollten.
Wie man Social Media messbar machen kann, haben wir schon auf diversen (Un)Konferenzen vorgestellt und als Konzept diskutiert. Wir verolgen den Ansat eines Social Media Index und ich bin mehr als gerne bereit, dazu mehr zu schreiben. Dann allerdings nicht hier als Kommentar.
Grundsätzlich möchte ich noch eine Lanze dafür brechen, dass einige sich generell weniger angegriffen fühlen sollten, wenn das Thema PR vs Social Media auf den Tisch kommt. Wie schon explizit gesagt, haben beide ihren Platz im Maßnahmenmix, die Gewichtung verlagert sich jedoch zunehmend.
Langer Rede, kurzer Sinn: Ich wäre dabei und auch der Vorschlag von Björn, das nach HH zu holen gefällt mir. Eine Kopplung an ein Kongress Media Event sehe ich im Moment allerdings nicht unbedingt.
Viele Grüße,
Oliver
13. Februar 2009 um 12:28 pm
Moinallerseits!
Hätte ja nicht gedacht, dass so ein paar lose skizzierende Tweets so eine Diskussion auslösen. Bei der Frage gehören PR und Social Media zusammen, sage ich klar JA! – und Marketing gehört auch dazu. Die Disziplinschranken lösen sich durch den Dialogcharakter zunehmend auf. Todgeweiht sind ihre Methoden/Techniken deshalb aber noch lange nicht. Alles andere wäre eine Überschätzung des Bereichs Social Media.
Bevor wir über Orte diskutieren (und ja, Frankfurt ist prinzipiell geeignet, hier sitzen die umsatzstärksten Werbe- und Mediaagenturen, große PR-Agenturen, viele Großunternehmen und Markenartikler und es ist verkehrstechnisch zentral) sollten wir uns über das Format klar werden.
Mein Wort von der “Plattform für Unternehmen und Dienstleister” entstand aus dem Grundproblem das wir alle haben: Social Media ist für die überwiegende Zahl der Unternehmen und ihre Kommunikationsleute immernoch nicht viel mehr als ein Buzzword, das sie im Moment noch ratlos zurücklässt. Wenn wir als Profis in diesem Umfeld möglichst bald gut davon leben wollen, müssen wir diese Ratlosigkeit auflösen und uns unsren Markt erschließen. Darin sehe ich eine Chance für ein SocialMediaCampKonferenzWorkshop-Ding.
Es gibt reichlich professionell organisierte Konferenzen, wo mal mehr mal weniger interessante Leute vom Katheder predigen und ihre Sicht der Zukunft mitteilen. Die Teilnehmer zahlen viel Geld dafür, gehen dann aber trotzdem ratlos nach Hause, weil sie zwar wissen, dass all das wichtig wird, aber nicht wissen wo sie selbst ganz konkret anfangen sollen.
Und das könnte die Lücke in der Konferenzlandschaft sein. Professionell organisiert, mit einem inhaltlich anspruchsvollen Rahmenprogramm (keine “Twitter ist so toll”-Sessions), das dann aber viel Raum gibt für die Fragen, die die Teilnehmer haben. Kleine Workshops mit max 12-15 Leuten wären m.E. geeignet. Die ganz offene, barcampige Organisationsform halte ich da für weniger geeignet, weil sie Neulinge erstmal überfordert. Auch kann die Veranstaltung nicht an einem Wochenende stattfinden. Das ist für die meisten dann doch Freizeit.
Wenn wir Social Media im Kommunikationsmix die Geltung verschaffen wollen, die wir uns wünschen, müssen wir aufzeigen können, dass es nach dem “Was?” auch ein “Wie?” gibt. Dann gibt es auch ein Publikum dafür. Das erwischen wir übrigens nicht ausreichend über Social Media, sondern vor allem über klassische PR und Konferenzmarketing.
PS:
Die von Oliver angesprochenen “alten Eliten” sind übrigens nach meiner Erfahrung gar nicht sooo arrogant. Dass sie selbst nicht bloggen oder twittern heißt nicht, dass sie nicht die Brisanz des Themas verstanden haben. Die Altvorderen würden sicher nicht selbst zur Konferenz kommen. Aber sie schicken die jungen Mitarbeiter, die im Tagesgeschäft für die Umsetzung zuständig sind. Wir würden uns potenzielle Partner verprellen, wenn wir sagen “Agenturen müssen draußen bleiben.” Abgesehen davon sind, wie Christian richtig sagt, einige der interessantesten Social Media-Leute Berater in PR-Agenturen. Ich hätte sie gern dabei.
13. Februar 2009 um 1:00 pm
Die Idee finde ich mal sehr schön. Ich persönlich finde Köln sehr schön.
Zur Location möchte ich aber anmerken, dass vermieden wird, in den Räumlichkeiten einer Marketing- oder PR-Agentur die Veranstaltung zu realisieren. Das wäre ja sehr stark beeinflusst…
13. Februar 2009 um 1:18 pm
Nun sieht es also so aus, um ein kleines Fazit zu ziehen:
Wir sind uns nicht einig, was die Zielgruppen angeht. Wir sind uns nicht einig, was das Konzept (Barcamp vs. Konferenz vs. Workshops) angeht. Und wir sind uns auch nicht einig, was den Ort angeht (Hamburg, Frankfurt, Köln oder Berlin). Das sind doch ideale Voraussetzungen, um so etwas anzustoßen.
Ich bin ein wenig unschlüssig, wie es nun weitergehen soll und wird. Ich habe noch nie ein Barcamp oder eine Konferenz organisiert. Ich würde gerne bei der Orga helfen, aber ich weiß nicht, ob ich der Richtige bin, um das Ganze zu initiieren. Freiwillige vor?
13. Februar 2009 um 2:03 pm
Öhm, München?
13. Februar 2009 um 2:59 pm
Zum Format: Wie wäre es, wenn man einfach im Vorfeld zu einem BarCamp ein etwas geregelteres, eintätiges SocialMedia-Event aufzieht. Dann überfordert man die Unternehmens-Teilnehmer nicht gleich und bietet für Interessierte nach hinten raus die Möglichkeit, die Auseinandersetzung mit dem Thema noch zu vertiefen.
Da ich Frankfurt ebenfalls für geeignet halte, würde sich das gerade in den ersten Vorplanungen befindliche BarCamp Frankfurt/Rhein-Main anbieten. Da würde ich mich dann auch sehr gerne aktiv an der Orga beteiligen.
13. Februar 2009 um 4:09 pm
crazy, crazy, crazy ich fass mich mal kurz.
Zweckdienlich zur Sache:
1. Bin dabei, helfe bei Orga, just contact me
2. Gab es schon mal die Idee sowas eventuell mit einem PR/Kommunikationswissenschafltichen Studiengang zusammen aufzuziehen, da man dann auch gleich Räumlichkeiten hätte (die FH/UNI) – und wie es der Zufall will, hätte ich dafür eine FH an der Hand, in Hannover
3. Ich glaube man sollte im Vorfeld klar ziehen was man auf dem Camp besprechen will “Wer hat Interesse an einem Barcamp zum Thema Social Media?” ist sehr, sehr weit gefasst und verwirrt glaub ich eher (siehe die kommentare) von vornerein zu sagen “Wer hat Interesse an einem Social Media/PR/Marketing-Barcamp?” würde es glaub ich mehr auf den Punkt bringen … oder?
Weil auf jedem Barcamp werden zu 80% Themen besprochen die mit Social Media zu tun haben.
Aber du willst dich auf ein ThemenBarcamp über PR & Marketing mittels/durch/über/in Bezug Zu/in Veränderung durch Social Media beziehen oder?
4. Wer setzt denn mal ein ORGA-Wiki auf?
Unzweckdienlich, aber was ich fragen wollte:
5. Ich verstehe nicht, wieso in manchen Kommentaren PR und Social Media als unterschiedliche Disziplinen dargestellt werden? In meinem Verständniss ist PR zielgreichtete (hoffentlich) strategisch organisierte Kommunikation und Social Media ist mehr oder minder eine Teilmenge neuer Kommunikationsformen.
13. Februar 2009 um 4:56 pm
Dann fasse ich auchmal zusammen, eine Positivliste:
1. Beim Thema ist Bedarf da und es interessiert
(vorsichtig gesagt)
2. Viele würden gerne mitmachen
3. Social Media ist ein weites Feld
Ich versteh nicht so ganz die inhaltliche Diskussion ganz, wobei ich die sehr produktiv finde. Also meiner Meinung darf jeder, der etwas zu sagen hat, oder es sich gerne anhören will, sei er nun PR, Marketing, Müllmann, Blogger, Student etc. dahin.
Ziel war es ja eigentlich mal, dass sich alle, die sich im Moment mit Social Media Elementen wie Twittern (was kann man damit alles anstellen?), Social Networks, PR-Möglichkeiten etc etc etc.
Aber das bestimmen doch nicht wir, sondern die Leute, die etwas zu erzählen haben und das finde ich geil!
Nächster Schritt ist doch einfach, diesen Leuten eine Plattform bieten zu können, gerne auch mehrmals im Jahr. Ich finde den Vorschlag mit dem Social Media Forum in Hamburg cool, weil das gut vernetzt.
Auch sehr gut ist ein Social Media Tag im Vorfeld eines Barcamps!
Und auch sehr gut ist gleich ein eigenes Barcamp dafür.
Darum gibt es jetzt nur 2 Fragen (in meinen Augen):
1. Wer kann eine Location dafür stellen (ganz umkompliziert – Finde den Vorschlag mit FH auch toll!)
2. Wer kann das organisieren, kurz ne Mixxt-Page/Blog mit Anmeldung erstellen.
Alles weitere macht die Cloud dann selber, so wie hier!
Finde ich eine echt tolle Sache, die Konferenz auch Social Media-Mäßig zu organisieren!
An alle, die hier posten, ich find das klasse! Hätte ich nieeeee gedacht!
13. Februar 2009 um 5:03 pm
Ich hätte da natürlich auch Interesse dran. Großes sogar. Allerdings würde ich was die Gewichtung angeht die Kirche im Dorf lassen, und wäre mit Aussagen wie Social Media “ist der zukunftsträchtigste, was die Relation von Reichweite und Kosten angeht.” “Wie schon explizit gesagt, haben beide (Social Media, PR) ihren Platz im Maßnahmenmix, die Gewichtung verlagert sich jedoch zunehmend.” Das ist vielleicht nicht Wunschdenken, aber man mag sich daran erinnern, dass es lange gedauert hat, bis Online-Werbung vom Talk of Town zum tatsächlich größten Wachstumssegment wurde.
Die Vorgabe, dass alle Beteiligten tatsächlich aktiv teilnehmen und sich nicht nur still berieseln lassen sollten, finde ich richtig. Ich würde dies jedoch nicht nur auf PR-Berater münzen, dies gilt sicherlich für alle Teilnehmer. Schließlich stimme ich Tapio zu – organisierte Workshops oder geschickt zusammengestellte Panels machen mehr Sinn als komplett freie Sessions. Ich denke ein großer Knackpunkt wird sein, Selbstdarstellung zu begrenzen, und dies können sicherlich Social Media-Vertreter genauso gut wie PRler.
13. Februar 2009 um 5:05 pm
Total Dakor!
13. Februar 2009 um 5:06 pm
@Timo zu Punkt 5: Right on the money. Aber wenn man nur das eine verkauft, muss man sich vom anderen abgrenzen…
13. Februar 2009 um 5:33 pm
Aus Zeitmangel kann ich gerade nicht ewig viel schreiben, aber das wichigste wollte ich erwähnen:
1. Interesse – auch bei der Orga zu helfen – auf jeden Fall
Rest später
Bastian
13. Februar 2009 um 7:47 pm
Noch ein paar lose Punkte von mir:
Also ich würde auch helfen bei der Orga und natürlich auch mein möglichstes tun bzgl. Location etc.
Ob das Ganze an eine andere Veranstaltung angegliedert sein sollte, weiß ich nicht. Das hat natürlich einerseits organisatorische Vorteile, andererseits sollte es kein Anhängsel von irgendetwas werden.
Das Barcamp-Prinzip überzeugt mich nicht sonderlich – Sessions/Panels sollten vorher organisiert werden, finde ich. Das ist zumindest meine Meinung. Das macht es auch einfacher Social Media-fernere zu überzeugen, denke ich.
@Oliver: Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich hoffe, Du auch nicht. Wir sind ja auch gar nicht so weit auseinander.
13. Februar 2009 um 11:39 pm
Allen, die sich an der Diskussion hier beteiligt haben: Herzlichen Dank.
Oliver Berger hat eine mixxt-Seite aufgesetzt, auf der wir uns nicht nur austauschen, sondern auch mit der konkreten Planung beginnen können. Ich würde vorschlagen, dass wir das Ganze dort fortsetzen: http://socialmedia-camp.mixxt.de/
16. Juni 2009 um 9:46 am
[...] und nicht um ein Kommunikationscamp handeln würde. Dieses Nichtwissen führte auch zu meinen Überlegungen, dass wir ein Social-Media-Camp bräuchten. Erst vor einigen Wochen erklärte mir Roland das [...]