Das hier ist das private Blog von Sachar Kriwoj. Ich arbeite für die E-Plus Gruppe als Manager Digital Public Affairs.

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Kleiner Test: Blogs per twitter promoten

12. Oktober 2010 | Geschrieben | 1 Kommentar

Ich versuche gerade mehr über das Mediennutzungsverhalten meiner Leser zu erfahren. Nun, da ich weiß, wer mein Blog hauptsächlich per Feedreader liest, möchte ich den Spieß umdrehen und nur diejenigen bitten, sich hier mit einem Kommentar zu verewigen, die per twitter hier gelandet sind. Also: Geht ganz schnell. Danke.

Ein Quasi-Plädoyer für das Bloggen

11. Oktober 2010 | Geschrieben | 1 Kommentar

Mir fehlt das Bloggen. Ich meine das tägliche Bloggen, wie ich es noch vor knapp zwei Jahren betrieb. Die meisten Postings waren losgelöst voneinander, doch wenn man sie als Ganzes betracht und in einen Kontext zueinander setzt, ergeben sie ein in sich stimmiges Bild. Von der Materie – in der Regel ging es um das Thema Kommunikation – aber auch von mir.

Die Zeiten haben sich geändert: Ich arbeite heute deutlich mehr als noch vor zwei Jahren. Ich lese weniger Blogs – wenn auch nicht wenig. Ich kommentiere in deutlich weniger Blogs. Und vor allem: Ich abonniere nur noch selten neue Blogs. Wenn sich mein „digitales Netzwerk“ erweitert, dann resultiert das vor allem aus persönlichen Treffen. Auf Konferenzen oder sonstigen Veranstaltungen lerne ich jemanden kennen, der mich inspiriert oder beeindruckt. Anschließend erkunde ich das Blog und stelle fest: Das musst Du lesen. Auch noch. Denn ich bin ein treuer Leser und kündige ein Abonnement nur sehr, sehr selten.

Worauf ich hinaus möchte: Vielleicht bin es nur ich, aber ich meine, dass „Neue“ es nicht so einfach in der Blogosphäre haben wie noch vor drei Jahren. Damals, wir sprechen von einer Zeit, die gefühlt kurz nach dem zweiten Weltkrieg war, befand sind twitter in den Kinderschuhen und facebook spielte so gut wie gar keine Rolle. Wenn wir über das Social Web, das damals noch Web 2.0 hieß, verbunden sein wollten, ging das hauptsächlich über Blogs. Wir haben selbst gepostet und kommentiert. Ob man da nun 100 Blogs las oder 200, war am Ende des Tages nicht so gravierend, denn man las ja nur Blogs – und nicht auch twitter oder facebook.

Über die Jahre hinweg habe ich so viele Feeds abonniert, so viele Menschen kennen gelernt, folge ich so vielen Leuten auf twitter und habe so viele „Freunde“ auf facebook, dass jeder neue Feed in meinem Reader mir Magenschmerzen verursacht. Noch mehr. Und doch glaube ich, dass ich nur dann imstande bin, Menschen „kennen zu lernen“, wenn ich ihre Blogs lese. twitter ist großartig, weil alles – zack, zack – schnell geht. facebook in gewisser Weise auch. Aber erst in Blog-Postings entwickle ich ein echtes Gefühl und Verständnis vom Autor. Nebensätze und durchaus auch das Design eines Blogs sagen oftmals mehr aus als ein tweet oder ein Status-Update. Und deswegen schreibe ich dieses Posting. Damit Ihr wieder ein besseres Gefühl für mich bekommt.

Lesenswert (2)

16. August 2010 | Gelesen | 0 Kommentare

Gelesen, für gut befunden und hiermit empfohlen…

Schon komisch; ein paar Wochen sind vergangen, seitdem Thomas Wiegold sein Ende beim Focus bekannt gegeben hat, doch erst jetzt ist mit Thomas Knüwer jemand auf die Idee gekommen, ihn zu den Gründen und der Zukunft zu fragen. Ich schätze Thomas Wiegold sehr, vor kurzem haben wir noch darüber spekuliert, ob es jemandem in Deutschland gelingen könnte, ein gutes politisches Blog (fernab von Medien- und Netz-Themen) in Deutschland zu verankern – dass es ausgerechnet Thomas selber machen würde, haben wir damals wahrscheinlich beide nicht gedacht.

Da ich zu flattr schon was geschrieben habe: Wenn Bilder mehr als Worte sagen

Es ist schon ein wenig bizarr, dass mit Les Mads ausgerechnet ein Blog für Frauen-Mode seit nunmehr zwei Jahren meine Beachtung und Bewunderung findet. Umso mehr freue ich mich, dass Herbert im neuen Les Mads-Netzwerk über Herren-Bekleidung schreibt.

Als ich zum Start des neuen Fußball-Blogs „2 von 80 Millionen“, das ich gemeinsam mit Amir Kassaei betreibe, schrieb, Deutschland bräuchte einen neuen Lothar Matthäus, meinte ich damit gewiss nicht den Lothar, der sich in den letzten Wochen Jahren zum Gespött machte. Und zwar so sehr, dass nun sogar Stefan Niggemeier, der, soweit ich weiß, nicht der allergrößte Fußball-Fan ist, in der gestrigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung etwas über den deutschen Rekordnationalspieler Rekorddeppen schrieb.

Wer sich mit dem Einsatz von Social Media in Unternehmen beschäftigt, sollte sich ebenso auch in Sachen Krisenkommunikation schlau machen. Kann nicht schaden. „10 Punkte, die eine gute Krisenkommunikation ausmachen“ hat Anika Geisel zusammengestellt.

Es ist eine großartige Idee und eine großartige Geschichte zugleich: Sprachunterricht per Skype. Glovico heißt das Unternehmen, das es anbietet. Gleichzeitig kann mit der Nutzung von Glovico Menschen aus Lateinamerika oder Afrika finanziell unterstützen. Gründer Tobias Lorenz im Interview auf jetzt.de.

Und schließlich ein Buch, das ich lesen will, lesen muss: „Freedom“ von Jonathan Frantzen. Jörg Häntzschels Artikel ebenfalls bei jetzt.de macht mir noch mehr Lust darauf, als ich ohnehin bis dato hatte.