Christian Jakubetz in einem etwas anderen Interview
5. November 2010 | Geschrieben | 0 Kommentare
Viele werden es mitbekommen haben, dass Christian Jakubetz ein Buch-Projekt ins Leben gerufen hat. Darin soll es hauptsächlich darum gehen, wie junge Journalisten das Handwerk in Zeiten der Digitalisierung lernen können und sollen. Spätestens als Christian Ulrike Langer und Dirk von Gehlen als Mitstreiter präsentierte, war mir klar, dass dieses Buch nicht nur zur rechten Zeit (eigentlich kommt es fast zu spät bzw. der Bedarf für ein solches Lehrbuch ist schon sehr lange da) kommt, sondern dass es gut werden wird. Weil Christian Jakubetz, Ulrike Langer und Dirk von Gehlen Beispiele für eine neue Art des Journalismus sind: Sie sehen im Digitalen keine Bedrohung sondern eine Chance und tragen maßgeblich dazu bei, dass sich in Deutschland etwas entwickelt.
Unter der Woche habe ich mehrfach mit Christian Jakubetz in einem ganz anderen Kontext telefoniert, mehrmals aber kamen wir dabei auf sein Buch zu sprechen. Und irgendwann kam mir die Idee, dass all die Fragen, die sich dazu in meinem Kopf befinden, eine gute Basis für ein Interview darstellen. Also habe ich Christian gefragt, und wir machen das. Aber wir machen das anders.
Von Montag an werden wir das Interview führen. Ich werde Christian per Mail eine Frage stellen, für deren Beantwortung er 24 Stunden Zeit hat. Anschließend habe ich 24 Stunden Zeit, eine neue Frage zu stellen und so weiter. Maximal zehn Fragen darf ich stellen. Sollte ich keine zehn Fragen brauchen, machen wir vorher Schluss. Wir werden das Ganze hier im Blog dokumentieren. Heißt: Es lohnt sich, ab Montag öfter vorbeizuschauen.
