Das hier ist das private Blog von Sachar Kriwoj. Ich arbeite für die E-Plus Gruppe als Manager Digital Public Affairs.

Artikel getagged für ‘wirtschaft’

Der kleine Blumenladen im Radio

14. Dezember 2009 | Geschrieben | 0 Kommentare

Knapp 1250 Euro haben wir mittlerweile online gesammelt. Die Aktion braucht allerdings noch mehr Unterstützer, damit bis zum 24. Dezember 6000 Euro zusammenkommen. Hoffentlich tragen die Berichte bei quu.fm und Radio Fritz zum Gelingen bei. Wenn alles gut gehen sollte, wird auch noch eine sehr fortschrittliche deutsche Tageszeitung in den nächsten Tagen über den kleinen Blumenladen in der Windscheidstraße 22 in Berlin berichten.

Hier könnt Ihr für den kleinen Blumenladen spenden und hier der facebook-Gruppe zum Erhalt des Blumenladens beitreten.

„Rettet den kleinen Blumenladen“ für Euer Blog

9. Dezember 2009 | Geschrieben | 3 Kommentare

Am Sonntag habe ich ein Posting online gestellt, das ein sehr großes und breites Echo gefunden hat: „Wollen wir in so einer Welt leben“. Darin geht es vor allem um einen kleinen Blumenladen in Berlin-Charlottenburg, der aufgrund von langer Krankheit schließen muss – es sei denn, es gelingt uns, über Spenden die Finanzierung (10.000 Euro) für das Jahr 2010 zu stemmen. Das ist eine stolze Summe, aber mehr als die Hälfte haben wir bereits beisammen. 4000 haben meine Freundin und ich im privaten Umfeld gesammelt, über 1000 kamen online zusammen. Bei allen Unterstützern möchte ich mich erst einmal herzlich bedanken.

Es geht mir, das habe ich sowohl im Posting als auch in den Kommentaren gesagt, nicht nur um einen kleinen Blumenladen sondern um die Seele von Städten. Die definiert sich meiner Meinung nach über eben solche Geschäfte. Dafür wurde ich an vielen Städten kritisiert, und das ist auch gut so. Social Web heißt Meinungsfreiheit und Diskurs – auf einer fairen und sachlichen Ebene. Auch wenn einige Kritiker meinen, dass Spenden nicht das richtige Mittel und ein kommerziell geführter Laden nicht das richtige Objekt seien, zeigt mir der Grad der Unterstützung (über 90 Retweets über twitter, mehr 2000 Leser des Postings, weitere Postings in anderen Blogs sowie die erwähnten mehr als 1000 gespendeten Euro), dass die Aktion so falsch nicht sein kann.

Noch biegen wir leider nicht ansatzweise auf die Zielgerade und brauchen mehr Unterstützung. Darum hat Julius Koroll, der schon mein Blog designt und gerade ein neues Projekt gestartet hat, ein kleines Widget gebaut, das jeder Webmaster und Blogger kostenlos auf seine Seite stellen kann, um auf die Aktion aufmerksam zu machen. Bedient Euch.

<div align=”center”><a target=”_blank” href=”http://de.betterplace.org/projects/2576-rettet-den-kleinen-blumenladen-an-der-ecke” alt=”Rettet den kleinen Blumenladen”><img src=”http://www.massenpublikum.de/blog/blumenani.gif” alt=”Blumenanimation” /></a></div>

Blumenanimation

Ganz besonders möchte ich mich bei Verena, Richard und den ArtSchoolVets für ihre Unterstützung bedanken.

Hier kann weiter gespendet werden

Wollen wir in so einer Welt leben?

6. Dezember 2009 | Geschrieben | 56 Kommentare

Wenn man über die Vorzüge von Social Media spricht, dann werden immer wieder Transparenz und Menschlichkeit genannt. Große Gebilde wie Google oder Daimler werden für mich erst durch Stefan Keuchel oder Uwe Knaus greifbar. Uns ist es mittlerweile bis zu einem gewissen Punkt selbstverständlich geworden, dass man uns zuhört, dass unsere Probleme ernst genommen werden und dass wir nicht bloß als ein kleines Teilchen unter vielen Millionen sondern als Individuum wahrgenommen werden. Genau darum geht es bei Social Media.

Komischerweise habe ich das Gefühl, dass wir im „wahren Leben“ ganz andere Ansprüche stellen. Da stellen wir uns im großen Supermarkt in eine Schlange, in der 20 andere Menschen bereits vor uns stehen, und finden das vollkommen in Ordnung. Wir kaufen Milch, und es interessiert uns nicht die Bohne, welcher Bauer dafür Geld bekommen hat. Wir finden es toll, dass man uns bei Ikea zwar duzt, aber am Ende des Tages ist es uns vollkommen egal, dass wir als „Du“ und nicht als Sachar Kriwoj wahrgenommen werden. Warum lassen wir das alles über uns ergehen? Weiterlesen