Bloggen mit WordPress – ein internationales Phänomen

Beyoncé tut es, Justin Timberlake tut es, Snoop Dogg und Justin Bieber tun es auch: Bloggen mit WordPress. Über 20 Prozent der weltweiten Webseiten bloggen ebenfalls mit WordPress.

WordPress – es ist das erfolgreichste System für Publishing und dank dieses Systems haben sich Blogs bekannt gemacht und weltweit ausgebreitet. Warum? Weil man mit WordPress die Macht der freien Software hat. Jeder kann es nutzen, jeder kann bloggen. Und jeder kann das System ohne Vorkenntnisse installieren und bedienen. Man kann schon sagen, WordPress hat die Welt ein Stück weit verändert. Denn es lassen sich Texte völlig unkompliziert schreiben und im Internet veröffentlichen, wobei die Schwerpunkte auf Benutzerfreundlichkeit, Ästhetik und Webstandards liegen.

Aus b2 wurde WordPress

Im Jahr 2003 ärgerte sich der 19-jährige Matt Mullenweg über eine Blogging-Software namens b2/cafelog. Mit ihr veröffentlichte er Beiträge im Netz. Als die Software nicht mehr weiter entwickelt wurde und er wusste, dass die Software eine offene Lizenz hatte, wollte er sie kopieren, umbauen und erweitern. Gemeinsam mit Mike Little hat er genau das getan. Nach kurzer Zeit wurde die neue Version der beiden Softwaretüftler veröffentlicht. Sie nannten die „neue“ Software WordPress (Wörterdruckmaschine) und hatten sie auch tatsählich weiter entwickelt.

Bereits 2004 kam die erste Ausgabe von WordPress auf den Markt. Nun stieg auch der Entwickler von b2, Michel Valdrighi, in das Geschäft von Mullenweg und Little ein und zu dritt bauten sie die Software WordPress aus.

Natürlich fand das Programm unglaublich schnell viele Fans und Nutzer. Schon allein, weil es offen ist und es jedem weltweit zur Verfügung steht. Viele Software-Nutzer basteln seither daran rum, machen es reicher, bunter und interessanter.

Ein Beliebtheits-Grund von WordPress ist unter anderem die Tatsache, dass die Software total einfach und schnell zu installieren ist. Vom Download bis zum ersten Blog vergehen nur wenige Minuten. Und wenn die Software erst mal auf dem Rechner ist, kann man damit machen, was man will und ist vor allem unabhängig von anderen Anbietern.

WordPress ist flexibel und hat ein wichtiges System im Hintergrund, mit dem ein Blogger seine Texte, Bilder und Kommentare verwalten kann. Wie das Blog im Netz für den Surfer ausschaut, kann jeder für sich selbst entscheiden – da gibt es unzählige Themes (Tapeten) mit denen das Aussehen des Blog gestaltet werden kann. Ist der Blog fertig geschrieben, dann dauert es nur wenige Klicks – und er ist mit Foto auf einer Webseite veröffentlicht.

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