Das hier ist das private Blog von Sachar Kriwoj. Ich arbeite für die E-Plus Gruppe als Manager Digital Public Affairs.

Der twitter-Vogel ist keine Ente

Vorgestern saß ich im Zug und lauschte, wie sich drei Herren über einen Transfer von Michael Ballack zum Hamburger SV unterhielten. An sich nichts Ungewöhnliches, Fußball-Fans sprechen ohne Unterlass über potenzielle Wechsel – selbst wenn diese absurd erscheinen und ins Fabelreich gehören. Nur war diese Situation insofern bemerkenswert, als dass die Diskutierenden nicht nur Fußball-Fans sondern Spielerberater sowie ein Rechtsanwalt waren – also zum inneren Kreis der Fußball-Welt gehören.

Ich twitterte das Gehörte und löste damit ein kleines Erdbeben aus: Am Dienstag ging die Geschichte erst bei twitter rum, ich registrierte knapp 150 Replies und Retweets sowie gut 100 neue Follower. Um 21.54 brachte Spox das „Gerücht“ in seinem Transfer-Ticker. Zuvor hatte schon Topnews berichtet. Seinen Höhepunkt erreichte das Thema erst am gestrigen Mittwoch: Noch bevor ich mein Büro um kurz nach 9 Uhr betrat, hatte schon die Sport-Redaktion der Bild-Zeitung angerufen. Im Laufe des Tages berichteten das Hamburger Abendblatt, Bild.de, RP Online und der Express, zudem meldete sich der Bayerische Rundfunk für ein Hintergrundgespräch.

Dominierte am Vormittag noch die Formulierung „Gerücht“, setzte sich nach dem Mittagessen die Wortwahl „Ente“ durch. Soweit ich das verfolgt habe, hat sich niemand aus dem Ballack-Umfeld zu meinen Tweets äußern wollen, während der HSV das Ganze dementierte. Dieses Dementi reichte anscheinend aus, um eine „Internet-Ente“ oder „Zwitscher-Ente“ zu gebären. Was mich sehr verwundert. Tagtäglich berichten nicht nur Medien aus dem Boulevard sondern seriöse Sport-Redaktionen über einen möglichen Wechsel von Frank Ribéry vom FC Bayern München zu Real Madrid. Über Wochen hält sich das Thema auf den Titelseiten, doch der Franzose befindet sich noch immer in der bayerischen Landeshauptstadt. Wann galten die Spekulationen als Ente? Nicht ein einziges Mal.

Vielleicht bleibt Michael Ballack am Ende bei Chelsea, vielleicht wechselt er nach Spanien, vielleicht kehrt er nach Deutschland zurück und unterschreibt einen Vertrag beim Hamburger SV. Der Fußball ist ein derart schnelllebiges Geschäft, dass nichts auszuschließen ist. Verträge werden oft nicht eingehalten sondern mit der Intention abgeschlossen, bei einem vorzeitigen Wechsel hohe Ablösesummen zu verlangen.

Doch darum soll es hier nicht gehen sondern um die Tatsache, dass wir akzeptieren müssen, dass die Zeit der großen Gatekeeper, die die Medien über Jahrhunderte eingenommen haben, vorbei ist. Jeder, und das haben die Menschen im Iran in den letzten Wochen bewiesen, kann die Kraft des Internets dazu nutzen, um sich sogar über einen Zensurapparat hinwegzusetzen.

Das größte Problem, vor dem wir in den nächsten Jahren stehen werden, ist die Frage nach der Wahrheit. Welche Beobachtung stimmt? Und welcher tweet ist auf Langeweile, Geltungsbedürfnis oder einen simplen Streich zurückzuführen? Dieser Fragenkomplex lässt sich am ehesten mit dem Begriff Reputation beantworten. Wer sich über Monate und Jahre durch ein integeres Wesen und glaubwürdiges Auftreten ausgezeichnet hat und Menschen hinter sich stehen hat, die für einen die Hand ins Feuer halten, sollte es leichter haben, von klassischen Medien als Quelle akzeptiert werden.

Die neuen Medien bringen uns der absoluten Meinungsfreiheit viele Schritte näher, auch wenn Regierungen sie durch Gesetze und Sperren zu beschränken versuchen. Es wird ihnen nicht gelingen, denn das Internet sucht und findet seinen Weg. Ebenso wenig, wie staatliche Instanzen die Stimme des Webs nicht verbieten können, wird es den traditionellen Gatekeepern nicht gelingen, diese Stimme zu ignorieren oder sie als minderwertig abzutun. Deswegen sollten solche Äußerungen wie „Ente“ mit Umsicht gewählt werden. Was wenn Ballack am Ende doch zum HSV wechselt (worauf ich, das möchte ich auch noch mal klarstellen, keinerlei Einfluss habe)?

Vor Gericht werden Zeugen gehört, bevor man ein Urteil über sie fällt. Mich wundert es sehr, dass sich gestern nur die Redaktion der Bild meldete, um sich vor der Berichterstattung die Ereignisse noch mal schildern zu lassen. Andere Medien hingegen sprachen von einer Ente – und zwar anscheinend nur deswegen, weil ich nicht dem inneren Kreis der Sport-Redakteure angehöre und mein Geld nicht mit dem Niederschreiben von Nachrichten verdiene (was ich früher übrigens getan habe).

Sollte Michael Ballack am Ende nicht zum HSV wechseln, werden wir diese Geschichte bald vergessen haben. Die Mechanismen dahinter aber werden uns noch lange beschäftigen. Die Welt verändert sich gerade. Wir müssen nicht tatenlos zuschauen, sondern können mehr denn je dazu beitragen, dass sie am Ende so aussieht, wie wir sie gerne hätten. Diese Einschätzung ist gewiss keine Ente.

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27 Kommentare zu “Der twitter-Vogel ist keine Ente”

  1. Mike Schnoor sagt:

    So spielt das Leben. Keine Qualifikation oder ein Mindestmaß an Autorität gegenüber den Experten der Fußballwelt, und schon bist Du eine Ente. Doch grade hier liegt der Charme an Social Media… weil man dich hier gleichwertig und gleichgestellt sieht.

  2. Ja, es wird immer wieder solche Momente geben, in denen ein paar Tweets oder ein Blogbeitrag in den etablierten Medien große Wellen schlagen. Denn schließlich gilt hier das Prinzip der Neuigkeit und Sensation, die möglichst früh verkündet wird. Da bedient man sich allen Kanälen, die man bekommen kann.

    Aber die Dominanz der alten Medien wird damit lange noch nicht gebrochen sein. Ganz sicher, alles andere ist Utopie.

    Außerdem werden die alten Hasen sich zu wehren wissen, was man im Fall der Enten-Bezeichnung ja gut sehen kann. Wenn man sich mal überlegt, wie viele Enten der Boulevard jeden Sommer ausbrütet, wenn es um mögliche Transfers geht, dann ist das natürlich ungerecht. Aber wer am längeren Hebel sitzt, wird seine Meinung durchsetzen können. Ein weiterer Beleg für die Dominanz. Denn du wirst zwar deine Meinung hier kundtun, aber welchen Bild-Leser interessiert das schon?

    Ich freue mich auf die nächsten Enthüllungs-Tweets!

  3. Mike sagt:

    Ich denke, die Definition von “Ente” ist hier relativ einfach. Du hast ja nicht den Wechsel von Ballack zum HSV verkündet, sondern lediglich, dass du ein Gespräch mitgehört hast. Für den Fall, dass du dir diese Konversation ausgedacht hast/hättest, wäre es klar eine Ente. Hat dieses Gespräch aber tatsächlich stattgefunden, ist es keine Ente , sondern du hast nur Fakten weiter gegeben – aus denen natürlich ein Gerücht um einen Wechsel entsteht.

  4. Auch wenn es nur “Fußball” ist zeigt es doch ganz deutlich auf, dass die “Wahrheit” von einigen wenigen Menschen mit dem richtigen Einfluss und richtigen “connections” die Wahrheit für die Masse konstruiert und formuliert.

    ERSCHRECKEND!

    PS: Wenn ich dich nicht kennen würde und dir nicht so immens vertrauen würde als Informationsgeber, so hätte ich die Ente auch gefressen!

  5. flo sagt:

    Ich sehe die Geschichte eher positiv, was die Zusammenarbeit von Bloggern und klassischer Journalisten betrifft. Du stößt auf etwas – hast aber keine Zeit oder keine Lust und bekommst kein Geld dafür, die Sache nachzurecherchieren. Du spielst den Ball an die weiter, deren Job es ist, das zu tun. Das ist doch prima – und hat auch hier gut geklappt. Journalisten haben beim HSV angerufen, nachrecherchiert. Du hättest das nicht getan. Weiterhin positiv: die haben Deine Tweets gesehen, wahrscheinlich auch gesehen, dass Du bei Twitter selbst schon eine Reputation aufgebaut hast, die vielen Retweets gesehen – und die Sache vielleicht doch ernster genommen, als sie in den Artikeln zugeben. Die “Ente” verstehe ich eher als Hintertürchen – was, wenns ein Witz war? Harald Schmidt hat ja bekanntlich auch schon getwittert. Die Unsicherheit bezüglich des Umgangs mit den neuen Medien ist noch groß. Also lieber vorsichtig… Aber dass überhaupt Zusammenarbeit stattfindet ist doch toll.

  6. moz sagt:

    Der Vergleich mit Ribery hinkt doch etwas: Denn da sind Offizielle und Berater von Real explizit mit ihrem Interesse an Ribery zitiert worden, weil sie das so wollten.

  7. Curi0us sagt:

    Was ich erschreckender finde, als die “Enten-Perspektive” der klassischen Medien ist die Reaktion vieler Web2.0er. Dass Mopo, Abendblatt & Co eher ihren üblichen Quellen vertrauen kann ich noch verstehen, aber dass viele Twitter- oder Blogleser (wie bei Pleitegeiger in den Kommentaren) die für den Normalen Mediennutzer ja noch viel unsichtbareren Quellen dort so hypen und umgekehrt “einen von uns” erstmal quasi zum “Schnacker” erklären, finde ich traurig.

    Auf der einen Seite fordern alle immer, man möge Twitter etc. doch bitte endlich ernst nehmen, *auch* also Informationsmedium für spontane, aktuelle News. Auf der anderen Seite wird das offenbar nur geglaubt, wenns genau daher *nicht* kommt.

  8. The King sagt:

    Gerade die Bild sollte mir dem Wort “Ente” vorsichtig umgehen oder habe ich die ganze letzte Saison über Genaro Gattuso bei den Bayern nur übersehen, der ja laut Bild schon fest verpflichtet war…!!!

  9. nedfuller sagt:

    Hier geht es dann also um grundsätzliches.
    Wieviel Wahrheitsgehalt steckt denn in deinen/meinen Tweets? Was mache ich, um Aufmerksamkeit (wohl eines dieser neuen Grundbedürfnisse des Menschen) zu bekommen.

    Ganz ehrlich? Ich glaube dir. Warum?
    Weil es unter anderem bei pleitegeiger stand, daß sie dich kennt und deswegen deine Aussage für wahr befindet. Das hat etwas mit Vertrauen zu tun. Und ich kenne pleitegeiger (noch) nicht persönlich.

    aber was flo sagt finde ich auch nicht ok. Das hört sich so ein bisschen nach Bild-Leserreporter (1414) an. So kann es auch nicht sein.

  10. Sachar sagt:

    Enno, genau das sehe ich anders: Klassische Medien sollten sich nicht gegen das Neue wehren, sondern diese Quellen versuchen zu nutzen. Wir können uns wunderbar ergänzen. Wer jedoch das Neue ausschließlich als Gefahr sieht, könnte mittelfristig den Anschluss verlieren.

    flo, so sehe ich das auch. Nur wäre es eben nicht verkehrt, das Ganze mit dem Augenzeugen, also mir, abzusprechen, bevor man von Ente schreibt. Denn: Die Gespräche fanden statt. Ich habe sie gesehen und gehört. Also waren meine Tweets keine Ente. Ob Ballack nun wechselt, das hängt von zu vielen Faktoren ab.

  11. Das Ende des Gatekeepertums der Medien bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass sich jeder über etwaige Konsequenzen seiner Äußerungen in Twitter, Blogs oder sonst wo bewusst sein muss.
    Wenn die Masse (zu Recht) das Recht fordert, publizieren zu dürfen, muss sie sich auch an die Spielregeln und Gesetze halten, denen herkömmliche Journalisten unterliegen. Dazu gehört dann beispielsweise auch eine Impressumspflicht für Twitter-Accounts.

  12. Christian sagt:

    Wenn die Twitter-Nachricht eben mit etwas mehr Fakten unterfüttert wäre als lediglich von “zwei prominenten Spielerberater” und “einem Anwalt” zu sprechen, dann könnte man ja auch mehr Zutrauen in die Richtigkeit haben. So liest sich das eben wie ein Bahngespräch, wohin der Ballack wechseln könnte. Wenn die “Meinungsmacht” der Medien hier gebrochen werden sollte, dann würde es sich anbieten, auch mehr Fleisch an das Meldungsskelett zu packen statt sich ungerecht behandelt zu fühlen. Wie wäre es mit Namen?

  13. Christian sagt:

    vielleicht noch ergänzend: mit “ungerecht behandelt fühlen” meine ich, dass ich in obigen Zeilen eine gewisse Verstimmtheit herauslese, dass der Tweet nicht mit der gleichen Wertigkeit wie ein von einem “richtigen” Sportjournalisten verbreitetes Gerücht behandelt wurde.

  14. Mal unabhängig von dem Wort “Ente” finde ich die Reaktionen der Mainstream-Zeitung eigentlich ok. Sie waren immerhin offen genug, sich auf deine Information einzulassen, haben aber nach Prüfen ihrer eigenen Quellen die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels als extrem unwahrscheinlich eingestuft. Wer weiss, ob du selbst nicht irgendwelchen Wichtigtuern auf den Leim gegangen bist?
    Ich selbst glaubte erst, du wolltest einen Test machen, wie sich eine solche Meldung weiterverbreitet, weil mir die Sache einfach zu weit hergeholt schien.

  15. Tapio Liller sagt:

    Ich finde die Begebenheit aus mehreren Gründen bemerkenswert. Erstens, sie zeigt ganz deutlich, dass es im öffentlichen Raum so etwas wie Privatheit nicht mehr gibt und potenziell jeder “Opfer” einer solchen Enthüllung werden kann. Das haben die Fußballherren offensichtlich noch nicht realisiert und meine Zugfahrerfahrungen geben eine Menge weiterer Anekdoten über mehr oder minder vertrauliche Gespräche her. Das nächste Mal nehmen sie hoffentlich ein Abteil.

    Zweitens zeigt sie, dass Twitter trotz noch bescheidener Nutzerzahlen in Deutschland wenn nicht eine “kritische”, so doch eine “Triggermasse” erreicht hat und jemand wie Sachar mit 1000+ Followern und Historie etwas lostreten kann – und wenn es nur ein Gerücht ist. Das hat mich die Sache verfolgen lassen und – das ist die dritte Beobachtung – nachprüfen lassen. Ich habe Sachar nämlich nach der Begegnung angerufen und mich vergewissert, dass er es ernst meint. Obwohl ich kein Journalist bin, habe ich mich da ein klein wenig journalistisch gefühlt. Umso erschreckender ist, dass viertens eine Menge Journalisten sich diese kleine Mühe nicht gemacht haben. Soviel zum Thema “Qualitätsjournalismus”. Dass ausgerechnet die BILD anruft, ist ja fast schon Ironie.

    Dass etablierte Medien ihre Gatekeeper-Funktion gänzlich verlieren, sehe ich so schnell noch nicht, schließlich sind sie nach wie vor in der Lage, *sehr* viele Menschen zu erreichen und den Tenor einer Story zu definieren. Dass er hier “Ente” heißt, ist natürlich Käse, aber das sei der Unbedarfheit der Redaktionen im Umgang mit der “Quelle Twitter” geschuldet (oder einer verletzten Eitelkeit, die Story nicht selbst erfahren zu haben). Das wird sich aber ändern. Insofern sehe ich Sachars Erlebnis und seine Folgen als schönen Präzedenzfall für Journalistenschulen, Kommunikationstrainings, Beraterpräsentationen und andere Gelegenheiten, bei denen man bislang Unbeleckten die Dynamik des sozialen Netzes näherbringt.

    Ganz abgesehen davon, der Unterhaltungswert war enorm. Danke für die Tweets, Sachar!

  16. Jens Best sagt:

    Mich erinnerte dein Tweet daran, dass ich vor einigen Wochen hinter einem Fussball-Berater sass, der extrem lange über Neue Trainer ich glaube für den FC Bayern im Zug diskutiert hat. Später hat er dann mit professionell aussehendem Trainer-Papier-Zeugs rumhantiert.

    Da dachte ich auch, oh. Wenn mir jetzt all die Namen was sagen würden, wenn ich mich doch bloss einen Funken für diesen Sportschwachsinn interessieren würde – das wäre ein spannendes tweet. Das nächste mal tweete ich einfach was ich höre.

    Ich glaube es gab wirklich kurz danach einen Trainerwechsel beim FC Bayern, oder?

  17. homofaber sagt:

    Auch wenn ich @sachark nach einem Telefonat und auf Grund längeren Verfolgens seiner Tweets für integer halt und deshalb davon ausgehe, dass er seine Beobachtungen und das Gehörte zutreffend wiedergegeben hat, so fehlt mir als Journalist doch die zweite Quelle für die Ballack-Nachricht. Zumal, was ist denn die Nachricht genau? Dass da Spielerberater über einen Wechsel gesprochen haben. Nun hat der Spieler soeben erst bei Chelsea verlängert. Und es gab die umgehenden Dementis vom HSV – kleine Bausteine in einem Nachrichtenpuzzle, die fürs Tieferhängen einer solchen Nachricht sprechen.

  18. chieff sagt:

    Ich glaube auch nicht an eine Ente. Diese Story hat nun wirklich weite Kreise gezogen. Daher denke ich nicht, dass ein Blogger irgendwas erfindet.

    Ich möchte nicht wissen, wieviele Vertragsgespräche jeden Tag über die Bühne gehen.

    Außerdem wurde hier ja schon erwähnt, dass es nicht um einen “perfekten” Wechsel ging, sondern um eine Verhandlung.

    Also locker bleiben und Tee trinken ;)

  19. ixiter sagt:

    Der Bidlzeitung hätte man durchaus auch zutrauen können, dass sie Sachar in der Luft zerreißt. Irgendwelche Geschichtchen ausgraben und erfinden und ihn auf peinlichste Art denunzieren. Dazu noch auf die Gefahren der neuen Medien wie Twitter hinweisen und oben angesprochene Impressums [sic] oder gleich Zensur oder Verbot einfordern. ;)
    Wenn die Bildzeitung anruft, heißt das ja nicht unbedingt dass sie das Interesse verfolgen das sie vorgeben zu verfolgen. Bild lügt .. das wissen wir spätestens seit Günter Wallraff.

    Die Geschichte ist witzig. Ich denke auch, dass sie wahr ist. Bei mir ist das reiner Glaube. Ein Bauchgefühl.
    Bemerkenswert bleibt, dass sie einfach als Ente abgetan wird, nur weil Sachar die Reputation fehlt. Aber trotz allem was man über die Bild weiß, wird sie immer noch von allen anderen, bis hin zu Tagesschau, als reputative Quelle verwendet. Das ist bigott.

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