MySpace Music: Lizenzen sind also nicht das Hindernis
Heute ist MySpace Music in den USA gestartet. Kostenloses Streaming, kostenpflichtige Downloads über Amazon, Klingeltöne, Tickets und das alles im Gewand von MySpace – mit mehr als 120 Millionen Usern. Dazu alle vier Majors an Bord. Hut ab vor dieser Leistung.
Nur: Bisher bin ich davon ausgegangen, dass MySpace deswegen nur in den USA startet, weil ihnen die Lizenzen für Deutschland, UK u.s.w. fehlen. Dem ist aber nicht so, wie Travis Katz, International Managing Director von MySpace, im Interview mit Spiegel Online verkündet: „Die Verträge, die wir mit den Labels geschlossen haben, gelten alle weltweit.“ Wieso dann also kein gobaler Start? Weil die Manpower fehlt? Immerhin ist MySpace Music nach wie vor noch auf der Suche nach einem Geschäftsführer. Wann wir mit MySpace Music in Deutschland rechnen können? „Nein, wir haben keinen Zeitplan, den wir veröffentlichen könnten.“ Aha.
An den fehlenden Lizenzen liegt es also nicht, dass MySpace Music mit viel Tamtam heute nur in den USA gestartet ist. Woran dann?
Wie dem auch sei: Bis die Herrschaften in Deutschland aufschlagen, werden wir mit roccatune ihnen weiter das Feld bestellen. Genug Musik ist schließlich für alle da.

Schade, dass Katz nicht wirklich darauf eingeht, wieso man trotz angeblich bestehender Verträge weltweit noch nicht ausserhalb der Vereinigten Staaten gestartet ist…
oh, grad bemerkt, roccatunes funzt jetzt auch hier (CH). werd ich bei gelegenheit ausgiebig testen, bevor sich blinkbude myspace überall breit macht…
Vermutlich dauert die lokalisierung noch etwas … man wirft eben auf den Markt, was man schon fertig hat.
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